BorgWarner Aktie: Rekord-Cashflow
Die BorgWarner Aktie verzeichnete im vergangenen Jahr eine beeindruckende Entwicklung – mit einem Plus von über 111 Prozent. Am gestrigen Donnerstag präsentierte CEO Joe Fadool auf der Barclays Industrial Select Conference die Erfolge aus 2025: Der freie Cashflow schnellte um 66 Prozent auf ein Rekordhoch von 1,2 Milliarden Dollar. Die bereinigte operative Marge kletterte um 60 Basispunkte, während das Ergebnis je Aktie um 14 Prozent zulegte.
Mehr als die Hälfte des Cashflows floss direkt an die Aktionäre zurück – durch Dividenden und Aktienrückkäufe. Die Dividende erhöhte das Unternehmen um satte 55 Prozent, zusätzlich wurden Aktien im Wert von 500 Millionen Dollar zurückgekauft. Für das laufende Jahr plant der Vorstand Rückkäufe von mindestens 100 Millionen Dollar allein im ersten Quartal.
Turbinen-Generator als neues Standbein
Ein besonderer Fokus liegt auf dem neu entwickelten Turbinen-Generator für Rechenzentren. Die Technologie kombiniert Turbolader, Hochgeschwindigkeits-Elektromotoren, Inverter und fortschrittliche Steuerungssysteme – alles Kernkompetenzen, die BorgWarner seit Jahrzehnten beherrscht. Die Partnerschaft mit Endeavour, einem erfahrenen Rechenzentrum-Anbieter mit 25 Jahren Markterfahrung, soll ab nächstem Jahr erste Umsätze von 300 Millionen Dollar generieren.
Das Unternehmen investiert in eine neue Produktionsstätte in North Carolina mit einer Kapazität von zwei Gigawatt. Die Turbinen-Generatoren können flexibel als Primär- oder Backup-Stromquelle eingesetzt werden und laufen mit verschiedenen Brennstoffen – von Erdgas über Diesel bis hin zu Wasserstoff. Mit nur 45 Sekunden Anlaufzeit und der Möglichkeit, zwischen verschiedenen Standorten verlegt zu werden, positioniert sich BorgWarner gegen etablierte Wettbewerber wie Caterpillar oder Cummins.
Margenausbau trotz gedämpften Wachstums
Für 2026 erwartet Finanzvorstand Craig Aaron einen weiteren Margenanstieg um 10 bis 20 Basispunkte auf 10,8 bis 10,9 Prozent. Dies gelingt durch konsequente Kostenkontrolle, Restrukturierungen und Lieferkettenoptimierungen – trotz gleichzeitiger Investitionen in neue Produkte. Der prognostizierte freie Cashflow liegt bei etwa einer Milliarde Dollar.
Parallel zur Turbinen-Entwicklung verzeichnete die PowerDrive Systems-Sparte im Elektrofahrzeug-Segment ein Wachstum von 31 Prozent auf nun 2,6 Milliarden Dollar Jahresumsatz. Für das laufende Jahr rechnet das Management mit einem niedrigen zweistelligen Wachstum in diesem Bereich. Das Auftragsvolumen kletterte seit 2021 von 700 Millionen auf 2,6 Milliarden Dollar.
Am 18. Februar verkaufte Vice President Isabelle McKenzie 2.458 Aktien zu durchschnittlich 61,54 Dollar, während EVP Tonit Calaway 9.725 Papiere zu 62,61 Dollar abstieß. Die Aktie notiert aktuell nahe ihrem 52-Wochen-Hoch bei 70,08 Dollar. Deutsche Bank stufte den Titel kürzlich von "Hold" auf "Buy" hoch und verdoppelte das Kursziel fast auf 82 Dollar.
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