Der Autozulieferer BorgWarner hat die Führungsübergabe abgeschlossen – und liefert gleich die passenden Zahlen dazu. Während Joseph Fadool seit Februar offiziell das Ruder übernommen hat, beendet sein Vorgänger Frédéric Lissalde nun seinen Beraterposten. Der Wechsel an der Spitze kommt zu einem idealen Zeitpunkt: Das Unternehmen präsentiert sich in Bestform mit überraschend starken Quartalszahlen und einer deutlich erhöhten Prognose.

Überraschend starke Quartalszahlen

Der eigentliche Treiber der jüngsten Rally ist das überzeugende Q2-Ergebnis vom Juli. BorgWarner übertraf die Erwartungen der Analysten deutlich: Ein EPS von 1,21 US-Dollar lag spürbar über den erwarteten 1,06 US-Dollar, auch der Umsatz von 3,64 Milliarden US-Dollar übertraf die Prognosen. Besonders beeindruckend: Der Umsatz mit E-Produkten für Elektrofahrzeuge schnellte um 31 Prozent nach oben – ein klares Zeichen, dass die strategische Ausrichtung auf Elektrifizierung Früchte trägt.

Kurs auf Wachstum

Auf Basis dieser starken Performance hat die Konzernführung die Jahresprognose kräftig nach oben geschraubt. Für 2025 erwartet BorgWarner nun einen EPS zwischen 4,45 und 4,65 US-Dollar bei einem Umsatz von 14,0 bis 14,4 Milliarden US-Dollar. Noch deutlicher zeigt sich das Vertrauen in die eigene Zukunft bei der Kapitalrückgabe: Ein neues Aktienrückkaufprogramm über eine Milliarde US-Dollar wurde aufgelegt und die Dividende um satte 55 Prozent erhöht.

Parallel sicherte sich das Unternehmen im Juli bedeutende Neue Aufträge, darunter Turbolader-Aufträge für einen globalen OEM in Europa und Nordamerika sowie die Lieferung von Doppel-Invertern für Hybridfahrzeuge eines großen chinesischen Herstellers.

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Analysten bestätigen Aufwärtstrend

Die Strategie "Charging Forward" scheint aufzugehen: Während das Verbrennergeschäft optimiert wird, wächst das E-Mobility-Segment dynamisch. Diese Entwicklung honorieren auch die Analysten – mehrere große Häuser wie JPMorgan Chase & Co. und Wells Fargo haben ihre Kursziele kürzlich angehoben.

Die BorgWarner-Aktie notiert zwar knapp unter ihrem kürzlich erreichten 52-Wochen-Hoch, hat seit Jahresbeginn aber bereits über 19 Prozent zugelegt. Mit einem RSI von über 81 zeigt die Aktie zwar kurzfristig überkaufte Signale, die fundamentale Basis scheint solide. Die nächste Bewährungsprobe steht mit dem Q3-Ergebnis im Oktober/November an. Bis dahin können sich Aktionäre über eine deutlich erhöhte Dividendenzahlung im September freuen.

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