BMW setzt auf Kontinuität und Wandel zugleich. Der Münchner Automobilhersteller hat mit ZF Friedrichshafen einen Liefervertrag über mehrere Milliarden Euro abgeschlossen – mit Laufzeit bis Ende der 2030er-Jahre. Parallel meldet das Stammwerk Regensburg einen historischen Produktionsrekord. Doch was bedeuten diese Nachrichten für die strategische Ausrichtung in Zeiten des Antriebswandels?

Die wichtigsten Fakten:
- Langfristiger Vertrag mit ZF über Acht-Gang-Automatikgetriebe bis in die späten 2030er
- Fokus auf Weiterentwicklung für elektrifizierte Antriebe
- Werk Regensburg erreicht mit 356.901 Fahrzeugen neuen Produktionsrekord
- Flexible Fertigung von Verbrennern, Plug-in-Hybriden und E-Modellen auf einer Linie

Planungssicherheit für das nächste Jahrzehnt

Die Vereinbarung mit ZF sichert BMW den Zugang zu einer bewährten Getriebetechnologie über mehr als ein Jahrzehnt hinweg. Das Acht-Gang-Automatikgetriebe gilt als Schlüsselkomponente für eine breite Modellpalette – vom klassischen Verbrenner bis zum elektrifizierten Antrieb. Besonders relevant: Die Kooperation zielt auf die Anpassung der Technologie für Hybrid- und elektrische Antriebskonzepte ab.

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Damit verschafft sich der Konzern technologische Flexibilität in einer Phase, in der sich die Nachfrage nach unterschiedlichen Antriebsarten regional stark unterscheidet. Während Europa verstärkt auf Elektrifizierung setzt, bleiben andere Märkte vorerst beim Verbrennungsmotor.

Regensburg als Beispiel für Wandlungsfähigkeit

Das Jubiläumsjahr bringt dem bayerischen Werk einen bemerkenswerten Erfolg: Mit knapp 357.000 produzierten Fahrzeugen ist Regensburg zum volumenstärksten BMW-Standort in Europa aufgestiegen. Die Modelle X1 und X2 laufen dort in allen Antriebsvarianten vom selben Band – ein Produktionskonzept, das schnelle Reaktionen auf Marktveränderungen ermöglicht.

Diese Flexibilität zahlt sich aus, wenn Kundenvorlieben zwischen Regionen und Zeiträumen schwanken. Das Werk demonstriert die operative Stärke von BMW in der Transformation.

Blick auf die kommenden Termine

Am 5. Februar gibt BMW im Pre-Close Conference Call erste Einblicke in das Geschäftsjahr 2025. Die vollständigen Jahreszahlen folgen am 12. März. Anleger dürften besonders auf Aussagen zur Profitabilität der verschiedenen Antriebstechnologien und zur strategischen Ausrichtung im laufenden Jahr achten.

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