Der Münchner Autobauer steht vor einem wichtigen Termin: Am Donnerstag gibt BMW beim Pre-Close Conference Call letzte Hinweise zum abgelaufenen Geschäftsjahr 2025. Für Anleger geht es dabei vor allem um die Frage, ob die ambitionierten Margenziele erreicht wurden – und wie schnell die neue Elektro-Offensive an Fahrt gewinnt.

Die wichtigsten Faktoren im Überblick:

  • Pre-Close Conference Call am 5. Februar als Stimmungsbarometer
  • Hochlauf der „Neuen Klasse" im ungarischen Werk Debrecen im Fokus
  • Cash-Flow und EBIT-Margen im vierten Quartal unter Beobachtung
  • Jahreskonferenz am 12. März wird vollständige Zahlen liefern

Was beim Conference Call zählt

Beim traditionellen Pre-Close Call gibt das Management zwar keine vollständigen Geschäftszahlen bekannt, doch Analysten horchen genau hin. Im Mittelpunkt stehen drei Punkte: die Cash-Flow-Entwicklung im Schlussquartal 2025, die Profitabilität des Automobilsegments und mögliche Einmaleffekte.

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Verantwortlich für die Nervosität sind die angespannten Rahmenbedingungen im Premiumsegment. Während die Nachfrage nach E-Fahrzeugen schwankt, müssen die Bayern beweisen, dass sie sowohl Verbrenner als auch Stromer profitabel produzieren können.

Produktionshochlauf unter der Lupe

Strategisch entscheidend bleibt der Status der Elektro-Offensive. Das neue Werk in Debrecen hat laut Plan Ende 2025 die Fertigung des BMW iX3 aufgenommen. Jetzt kommt es darauf an, die Stückzahlen zügig zu steigern. Ein reibungsloser Hochlauf wäre ein wichtiges Signal an den Kapitalmarkt.

Parallel laufen im Stammwerk München die Vorbereitungen für den dortigen Start der „Neuen Klasse" im Sommer 2026. Die Fähigkeit, moderne E-Plattformen effizient zu skalieren, gilt als Hauptunterscheidungsmerkmal gegenüber Wettbewerbern.

Ausblick auf die kommenden Monate

Nach dem Donnerstags-Termin folgen zwei weitere Schlüsseldaten: Am 12. März präsentiert BMW den vollständigen Geschäftsbericht 2025, am 13. Mai entscheidet die Hauptversammlung über die Dividende. Bis dahin dürfte der Pre-Close Call die wichtigste Orientierungshilfe bleiben – insbesondere für die Einschätzung, ob die CO2-Ziele und Absatzprognosen für 2025 erreicht wurden.

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