BMW Aktie: Margen unter Druck
RBC Capital Markets hat ihre BMW-Prognose für 2026 deutlich nach unten korrigiert — und die Begründung hat es in sich. Rohstoffkosten, Währungsgegenwind und höhere Abschreibungen belasten die Gewinnaussichten stärker als bislang erwartet.
Kostenwelle trifft das operative Ergebnis
Analyst Tom Narayan bestätigt zwar das Rating „Sector Perform", senkt das Kursziel jedoch von 86 auf 84 Euro. Der Kern der Revision: RBC erwartet für 2026 einen kombinierten Gegenwind aus Rohstoffen und Wechselkursen von 500 bis 750 Millionen Euro. Das hat direkte Folgen für die EBIT-Schätzung im Automobilsegment — sie fällt von 6,69 auf 5,19 Milliarden Euro, was einer operativen Marge von lediglich 4,5 Prozent entspräche. Die Aktie notiert mit einem Minus von knapp 20 Prozent seit Jahresbeginn bereits deutlich unter dem 200-Tage-Durchschnitt.
China sendet erste positive Signale
Nicht alles zeigt nach unten. Sowohl RBC als auch BMW-Vertriebsvorstand Jochen Goller sehen Anzeichen, dass das China-Geschäft seinen Tiefpunkt durchschritten hat. Nach einem Absatzrückgang von 12,5 Prozent im Jahr 2025 — ausgelöst durch einen intensiven Preiskampf im Elektrosegment — seien zuletzt wieder höhere Verkaufspreise beobachtet worden. BMW betont, sich nicht um jeden Preis an Rabattaktionen beteiligen zu wollen.
Zollrisiko: BMW besser positioniert als Wettbewerber
Ein struktureller Vorteil bleibt die starke Fertigungspräsenz in den USA. RBC stuft BMW im Hinblick auf potenzielle US-Zölle als robuster ein als Mercedes-Benz oder Porsche — die lokale Produktion federt handelspolitische Risiken zumindest teilweise ab. Das ändert nichts daran, dass das makroökonomische Umfeld für die gesamte europäische Premiumautomobilbranche 2026 wenig Spielraum lässt. Ob die Stabilisierung in China reicht, um die Kostenbelastungen zu kompensieren, dürften die Jahreszahlen zeigen — erwartet wird ein Ergebnis, das deutlich unter dem Niveau der Vorjahre liegt.
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