Zwei Jahre nach der Premiere des iX3 legt BMW nach — und diesmal trifft die Neue-Klasse-Plattform das Herzstück des Unternehmens. Am 18. März enthüllte BMW in München den neuen i3: eine vollelektrische Limousine, die nicht nur den i4 Gran Coupé ablöst, sondern direkt gegen Mercedes und Audi antritt.

Der i3 kommt mit Allradantrieb, 469 PS und einer angegebenen WLTP-Reichweite von 900 Kilometern. Noch bemerkenswerter ist die Ladeleistung von 400 kW — in zehn Minuten sollen sich 400 Kilometer nachladen lassen. Gegenüber dem auslaufenden i4 bedeutet das bis zu 30 Prozent mehr Reichweite und 30 Prozent schnelleres Laden.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei BMW?

Neue Technik, neuer Wettbewerb

Im Innenraum übernimmt ein 17,9-Zoll-Touchscreen die zentrale Rolle, flankiert von BMW Panoramic Vision und einem optionalen 3D-Head-Up-Display. Vier intern entwickelte Hochleistungsrechner — für Fahrdynamik, Komfort, Infotainment und automatisiertes Fahren — steuern das Fahrzeug. Zudem übernimmt der i3 den NACS-Ladestandard, womit künftig auch Tesla-Supercharger kompatibel sind.

Produziert wird das Modell im Stammwerk München, das nach einer vierjährigen Modernisierung ab August 2026 die Serienproduktion aufnimmt. Die ersten Auslieferungen folgen im Herbst. Ein Jahr danach stellt München seine Fertigung vollständig auf Neue-Klasse-Elektrofahrzeuge um.

Strategischer Kern einer langen Offensive

Der i3 tritt unmittelbar gegen die kommende elektrische Mercedes C-Klasse an; auch Audi bereitet einen A4 EV vor. Das Wettbewerbsumfeld im elektrischen Premiumsegment verschärft sich damit erheblich.

Für BMW ist die Neue-Klasse-Plattform mehr als ein Produktzyklus. Bis Ende 2027 sollen mehr als 40 neue oder aktualisierte Modelle folgen. Die Nachfrage nach dem iX3 hat die Erwartungen des Managements bereits übertroffen — ein ermutigender Auftakt. Gleichzeitig rechnet BMW für 2026 mit einem Zollgegenwind von rund 1,25 Prozentpunkten auf die EBIT-Marge im Automobilsegment. Die Neue-Klasse-Offensive ist dabei ausdrücklich als Instrument zur mittelfristigen Margenstabilisierung eingeplant — der i3 trägt also nicht nur technologisch, sondern auch finanziell Gewicht.

BMW-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue BMW-Analyse vom 20. März liefert die Antwort:

Die neusten BMW-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für BMW-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 20. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

BMW: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...