BioNTech Aktie: Zahlen rücken näher
BioNTech hat den 10. März 2026 als Termin für die Vorlage der Quartalszahlen bestätigt. Für das Mainzer Biotech-Unternehmen wird die Bilanzvorlage zum Gradmesser: Wie weit ist die strategische Neuausrichtung auf die Krebsforschung bereits fortgeschritten?
Die Eckdaten
Am 24. Februar bestätigte BioNTech die Veröffentlichung der Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025. Die begleitende Telefonkonferenz ist für 14:00 Uhr deutscher Zeit angesetzt. Zum Jahresende 2025 verfügte das Unternehmen über liquide Mittel und Investitionen in Höhe von 17,2 Milliarden Euro. Die Umsatzprognose für 2025 wurde auf 2,6 bis 2,8 Milliarden Euro beziffert – Produkterlöse aus der Onkologie werden für 2026 nicht erwartet.
Die Zahlen erfolgen zu einem Zeitpunkt, an dem BioNTech seinen Fokus massiv verschiebt. Während die COVID-19-Impfstofferlöse aus Comirnaty weiter sinken, beschleunigt das Unternehmen sein Krebsforschungsprogramm. Für 2026 kündigte BioNTech sieben Datenauslesungen aus späten Entwicklungsphasen sowie den Start von sechs weiteren Phase-3-Studien an. Bis Jahresende sollen 15 Phase-3-Studien laufen.
Onkologie-Pipeline unter Beobachtung
Im Mittelpunkt stehen mehrere fortgeschrittene Wirkstoffe. Gotistobart, ein Immunmodulator, befindet sich in Phase 3 für plattenepitheliales nicht-kleinzelliges Lungenkarzinom. Für diesen Kandidaten erhielt BioNTech im Januar die FDA-Orphan-Drug-Zulassung. Trastuzumab-Pamirtecan, ein Antikörper-Wirkstoff-Konjugat, wird bei HER2-niedrigem Brustkrebs und Endometriumkarzinom getestet. Der mRNA-Krebsimpfstoff BNT113 für HPV16-positive Kopf-Hals-Tumoren erhielt ebenfalls im Januar den FDA Fast Track Status.
Weitere Programme umfassen Autogene Cevumeran bei Darmkrebs sowie Pumitamig – gemeinsam mit Bristol Myers Squibb entwickelt – in Phase 3 für triple-negativen Brustkrebs in China. Die breite Streuung über verschiedene Tumorarten zeigt die Ambition, sich als diversifiziertes Onkologie-Unternehmen zu etablieren.
Was am 10. März zählt
Anleger werden vor allem auf die Entwicklung der Comirnaty-Erlöse achten. BioNTech rechnet mit einem weiteren Rückgang der COVID-19-Impfstoffumsätze im laufenden Jahr, bedingt durch veränderte Impfempfehlungen und geringere Nachfrage. Parallel dazu steigen die Forschungsausgaben: Mit über 25 laufenden Phase-2- und Phase-3-Studien bleibt die Kostenkontrolle ein entscheidender Faktor.
Zudem abgeschlossen: die Übernahme von CureVac im Dezember 2025, bei der rund 86,75 Prozent der Aktien angedient wurden. Die Integration soll die mRNA-Plattform weiter stärken. Eine Aktualisierung der Prognose für 2026 dürfte ebenfalls auf der Agenda stehen.
BioNTech-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue BioNTech-Analyse vom 27. Februar liefert die Antwort:
Die neusten BioNTech-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für BioNTech-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 27. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
BioNTech: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








