Cresud hat den Sprung zurück in die Profitabilität gemeistert und einen massiven Gewinnsprung erzielt. Nach einem verlustreichen Vorjahreszeitraum profitiert das Unternehmen vor allem von deutlichen Wertberichtigungen nach oben in seinem Immobilienportfolio. Doch wie nachhaltig ist diese Entwicklung, wenn sie primär auf buchhalterischen Effekten basiert?

In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres steigerte das Unternehmen seinen Umsatz auf 651.055 Millionen ARS, nach 546.608 Millionen ARS im Vorjahreszeitraum. Entscheidend war jedoch die Kehrtwende beim Nettoergebnis: Einem Vorjahresverlust von 28.851 Millionen ARS steht nun ein satter Gewinn von 193.932 Millionen ARS gegenüber.

Buchgewinne treiben das Ergebnis

Der Haupttreiber hinter dieser Entwicklung ist eine signifikante bilanzielle Anpassung. Durch die Höherbewertung von Anlageimmobilien verbuchte Cresud einen Buchgewinn von 184.494 Millionen ARS. Dieser Bewertungseffekt ist die dominierende Kraft, die das Ergebnis in die Gewinnzone gehoben hat. Ohne diese Anpassungen wäre die Bilanz deutlich schwächer ausgefallen.

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Abseits der reinen Buchgewinne zeigt sich jedoch auch operativ eine Verbesserung. Der operative Cashflow nach Steuern stieg kräftig auf 98.334 Millionen ARS an, nachdem im Vorjahreszeitraum lediglich 26.940 Millionen ARS generiert wurden. Das Kerngeschäft liefert somit wieder deutlich mehr liquide Mittel.

Cashflow steigt, Schulden wachsen

Trotz der positiven Gewinnentwicklung zeigt die Bilanz auch Belastungsfaktoren. Die Verbindlichkeiten stiegen von 1.535.094 Millionen ARS auf 1.879.089 Millionen ARS an. Zudem bleibt ein Rechtsstreit um das Tochterunternehmen IDBD mit einem Streitwert von 140 Millionen NIS ungelöst und stellt ein weiterhin bestehendes Risiko dar.

An der Börse wird die Aktie derzeit mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 3,15 bewertet, was im Branchenvergleich niedrig erscheint. Die Dividendenrendite liegt aktuell bei 5,05 %. Heute gab das Papier leicht um 1,74 % auf 11,27 USD nach und bewegt sich damit im Mittelfeld seiner 52-Wochen-Spanne von 8,39 USD bis 14,21 USD.

Die zukünftige Kursentwicklung hängt nun maßgeblich davon ab, ob Cresud die gestiegene Verschuldung kontrollieren und die rechtlichen Altlasten bereinigen kann. Während die Immobilienbewertungen das Ergebnis optisch aufbessern, bleibt die tatsächliche Cash-Generierung die wichtigste Kennzahl für die Stabilität des Geschäftsmodells.

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