BHP Aktie: Millionen-Durchbruch
BHP hat eine technische Lösung implementiert, die jährliche Mehreinnahmen in Millionenhöhe verspricht. Durch eine Optimierung der Transportflotte in Westaustralien will der Bergbau-Riese operative Hürden beseitigen, die bisher das maximale Versandvolumen bremsten. Kann diese Effizienzsteigerung die aktuelle Schwäche bei den Rohstoffpreisen kompensieren?
Die wichtigsten Fakten im Überblick:
* Produktions-Schub: Reduzierung des Erz-Rückstands in LKW-Mulden um 54 %.
* Zusatzvolumen: Erwartete Mehrproduktion von 1,52 Millionen Tonnen Eisenerz pro Jahr.
* Prognose-Update: Anhebung der Kupfer-Ziele für 2026 auf bis zu 2,0 Millionen Tonnen.
* Marktwert: Kapitalisierung liegt aktuell bei rund 259,4 Milliarden Dollar.
Technische Optimierung in der Pilbara-Region
Gestern gab das Unternehmen den erfolgreichen Einsatz neu entwickelter Hubzylinder für seine Muldenkipper-Flotte bekannt. Die gemeinsam mit einem chinesischen Zulieferer entwickelte Modifikation ermöglicht einen steileren Kippwinkel der Ladeflächen. Dadurch bleibt deutlich weniger Material in den Fahrzeugen kleben.
Dieser sogenannte „Carry-back“-Effekt wurde durch das Upgrade um mehr als die Hälfte reduziert. Für den Betrieb im Pilbara-Komplex bedeutet das ein massives Plus: Jährlich können so zusätzlich rund 1,52 Millionen Tonnen Eisenerz bewegt werden. Das entspricht einer monatlichen Steigerung von etwa 127.000 Tonnen, was die langfristige Wettbewerbsfähigkeit in der Lieferkette direkt stärkt.
Kampf um die Marktführung an der Börse
Die operativen Fortschritte fallen in eine Phase erhöhter Volatilität am australischen Aktienmarkt. Am gestrigen Mittwoch verlor BHP kurzzeitig den Titel als wertvollstes Unternehmen des Landes an die Commonwealth Bank of Australia (CBA). Während BHP den Handelstag mit einer Marktbewertung von rund 259,4 Milliarden Dollar beendete, zog die CBA dank eines starken Bankensektors mit 283,8 Milliarden Dollar vorbei.
Der Positionswechsel spiegelt den Druck auf die Rohstoffpreise wider. Eisenerz notierte zuletzt bei rund 100 US-Dollar pro Tonne – ein deutlicher Rückgang gegenüber den Werten von Mitte Januar, als der Preis noch bei 108 US-Dollar lag. BHP fängt diese Schwankungen bisher durch ein diversifiziertes Portfolio und eine gesteigerte Fördermenge auf; im ersten Halbjahr stieg die Eisenerzproduktion bereits um 2 % auf 134 Millionen Tonnen.
Strategischer Fokus auf Kupfer und Kali
Vor der Bekanntgabe der Halbjahreszahlen am kommenden Dienstag rücken zunehmend die Wachstumssegmente in den Fokus der Anleger. BHP hat seine Kupfer-Prognose für das Gesamtjahr 2026 leicht angehoben und peilt nun eine Spanne von 1,9 bis 2,0 Millionen Tonnen an.
Parallel dazu treibt der Konzern das Jansen-Kaliprojekt in Kanada voran. Trotz einer angekündigten Kostensteigerung auf etwa 8,4 Milliarden Dollar für die erste Phase bleibt das Vorhaben ein zentraler Baustein der Strategie, um sich unabhängiger vom Eisenerzmarkt aufzustellen.
Am 17. Februar wird BHP die detaillierten Halbjahresergebnisse präsentieren. Diese werden zeigen, inwieweit die Effizienzgewinne in Westaustralien die gesunkenen Marktpreise für Eisenerz auffangen konnten.
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