BHP vollzieht einen bedeutenden Strategiewechsel, der sich nun erstmals schwarz auf weiß in den Büchern niederschlägt. In dem am 31. Dezember 2025 geendeten Halbjahr hat die Kupfersparte das Eisenerzgeschäft als wichtigsten Gewinnbringer abgelöst. Dieser Wandel bescherte dem Bergbaukonzern zweistellige Zuwachsraten beim Gewinn und eine massiv erhöhte Ausschüttung an die Aktionäre.

Die wichtigsten Finanzkennzahlen (H1 2026):

  • Umsatz: 27,9 Mrd. USD (+11 %)
  • Underlying EBITDA: 15,5 Mrd. USD (+25 %)
  • Bereinigter Gewinn: 6,2 Mrd. USD (+22 %)
  • Interim-Dividende: 0,73 USD pro Aktie (+46 %)
  • Kupfer-Beitrag zum EBITDA: 51 % (8,0 Mrd. USD)
  • Streaming-Deal: 4,3 Mrd. USD Barzufluss durch Silber-Abkommen

Kupfer übernimmt die Führung

Der Umsatz kletterte in den letzten sechs Monaten auf 27,9 Milliarden USD, während das bereinigte EBITDA mit 15,5 Milliarden USD eine starke Marge von 58 Prozent erreichte. Verantwortlich für diesen Sprung war primär das Kupfersegment, das mit 8,0 Milliarden USD erstmals gut die Hälfte des Konzernergebnisses beisteuerte. Höhere realisierte Preise trafen hier auf gestiegene Produktionsmengen.

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Wird der Fokus auf Kupfer ausreichen, um die Schwankungen der globalen Rohstoffmärkte dauerhaft auszugleichen? Das Management zeigt sich zumindest zuversichtlich und erhöhte die Zwischendividende um 46 Prozent auf 73 US-Cent je Aktie. Dies entspricht einer Ausschüttungsquote von 60 Prozent des Gewinns.

Milliarden-Deal und operative Ziele

Parallel zu den Geschäftszahlen verkündete das Unternehmen in dieser Woche einen umfangreichen Deal zur Freisetzung von Kapital. Durch ein Silber-Streaming-Abkommen mit Wheaton Precious Metals für die Antamina-Mine in Peru fließen BHP sofort 4,3 Milliarden USD in bar zu. Die Transaktion ist Teil einer Strategie, insgesamt über 6 Milliarden USD aus Nebenprodukten der bestehenden Förderung zu generieren.

Für das gesamte Geschäftsjahr 2026 hob die Konzernleitung die Prognose für die Kupferproduktion auf 1,9 bis 2,0 Millionen Tonnen an. Beim ambitionierten Jansen-Kali-Projekt in Kanada meldet das Unternehmen Fortschritte: Die erste Phase ist zu rund 75 Prozent abgeschlossen. Trotz einer Budgetanpassung auf nun 8,4 Milliarden USD bleibt der Zeitplan für den Produktionsstart Mitte 2027 bestehen.

Die Nettoverschuldung belief sich zum Stichtag auf 14,7 Milliarden USD. Mit der angehobenen Produktionsprognose und der Liquidität aus dem neuen Silber-Deal ist der Konzern für die kommenden Investitionsphasen solide aufgestellt.

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