Worthington Steel Aktie: Expansionskurs
Worthington Steel rückt nach einem Rating-Upgrade und neuen Details zur geplanten Europa-Expansion verstärkt in den Blickpunkt. Die Analysten von Zacks Research hoben die Einstufung für den Stahlverarbeiter gestern von „Strong Sell“ auf „Hold“ an. Kann die Milliarden-Übernahme von Klöckner & Co die Marktstellung des Unternehmens nachhaltig festigen?
Umsatzwachstum und Insiderkäufe
Das verbesserte Rating folgt auf solide Geschäftszahlen. Im jüngsten Quartal steigerte das Unternehmen seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 18 Prozent auf 871,9 Millionen US-Dollar und übertraf damit die Markterwartungen. Beim Gewinn je Aktie (EPS) verfehlte Worthington die Prognosen mit 0,38 US-Dollar lediglich um einen Cent.
Zusätzliche Stütze erhält das Papier durch gezielte Insiderkäufe. Jüngste Meldungen zeigen, dass die Direktoren Scott J. Kelly und Jon J. Bowsher ihre Positionen ausgebaut haben. Kelly erwarb 7.000 Aktien, während Bowsher 2.500 Anteile kaufte – ein Schritt, der am Markt oft als Vertrauensbeweis in die langfristige Strategie gewertet wird.
Milliarden-Deal mit Klöckner
Im Zentrum der Wachstumsstrategie steht die laufende Übernahme des deutschen Stahlhändlers Klöckner & Co für rund 2,4 Milliarden US-Dollar. Das Management beider Unternehmen konkretisierte Anfang der Woche die Pläne für den neuen Verbund. Durch die Kombination von Worthingtons Verarbeitungskapazitäten und dem Vertriebsnetz von Klöckner soll ein führender transatlantischer Akteur entstehen.
Für die Zeit nach dem geplanten Abschluss in der zweiten Jahreshälfte 2026 stellt das Management jährliche Synergieeffekte in Höhe von 150 Millionen US-Dollar in Aussicht. Diese sollen innerhalb von zwei Jahren nach der Integration vollständig realisiert werden. Der Angebotspreis für die Klöckner-Aktionäre liegt unverändert bei 11,00 Euro je Aktie in bar.
Die Annahmefrist für das Übernahmeangebot läuft noch bis zum 12. März 2026. Parallel dazu bereitet sich das Unternehmen auf die Integration vor, während die Branche derzeit mögliche Anpassungen bei den US-Zöllen für Stahl und Aluminium prüft, um regulatorische Prozesse zu vereinfachen.
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