Der Fleischersatz-Spezialist kämpft mit massivem Gegenwind. Nach einem Kursverlust von fast 80 Prozent im vergangenen Jahr versucht das Unternehmen nun, durch eine Expansion in den Getränkemarkt neue Umsatzquellen zu erschließen. Doch kurz vor den Quartalszahlen signalisieren die Optionsmärkte extreme Nervosität unter den Anlegern.

Flucht in neue Segmente

Heute kündigte Beyond Meat die Einführung von vier neuen Geschmacksrichtungen seiner "Beyond Immerse"-Linie an. Die kohlensäurehaltigen Proteingetränke auf Erbsenbasis sind vorerst exklusiv über die unternehmenseigene Test-Plattform erhältlich. Dieser Schritt ermöglicht es dem Management, die Kundenresonanz genau zu prüfen, bevor eine breitere Markteinführung im Einzelhandel erwogen wird.

Die Diversifizierung erfolgt in einer kritischen Phase. Das Kerngeschäft leidet unter schwacher Nachfrage im Einzelhandel und rückläufigen Umsätzen in der Gastronomie. Durch den Vorstoß in den Bereich der funktionellen Getränke versucht die Führungsebene, die Abhängigkeit vom stark umkämpften Markt für Fleischalternativen zu verringern und am Gesundheits- und Wellness-Trend zu partizipieren.

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Warnsignale vor den Zahlen

Die finanzielle Lage spiegelt sich deutlich im Aktienkurs wider, der beständig unter der Ein-Dollar-Marke notiert. Analysten verweisen darauf, dass aggressive Rabattaktionen die Gewinnmargen zuletzt stark belastet haben.

Besondere Brisanz birgt der anstehende Quartalsbericht Anfang März. Daten von TipRanks zeigen, dass Optionshändler eine ungewöhnlich hohe Volatilität einpreisen. Die aktuellen Bewertungen deuten auf eine mögliche Kursbewegung von bis zu 35 Prozent in beide Richtungen hin. Dieser Wert liegt weit über der durchschnittlichen Reaktion von rund 7 Prozent in den letzten vier Quartalen und unterstreicht das hohe Risiko, das Marktteilnehmer dem kommenden Finanzupdate beimessen.

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