In den Vorstand der Wiener Privatbank kommt Bewegung. Wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte, wird Michael Munterl ab dem 1. März in den Vorstand rücken. Jener wächst dadurch zumindest vorübergehen auf drei Mitglieder an. Dabei bleibt es bis Ende Mai, wenn Stefan Selden vorzeitig von seinem Vorstandsmandat zurücktritt. Konkrete Gründe dafür lieferte das Bankhaus offenbar nicht. Es scheint aber, als sei die Entscheidung in beiderseitigem Einvernehmen erfolgt.

Munterl erhält ein Mandat bis Ende 2028. Wer als Nachfolger für Selden infrage kommt, darüber äußerte sich die Wiener Privatbank noch nicht. Es soll aber in den kommenden Wochen eine Aussendung zu diesem Thema geben. Erhalten bleibt Vorstand Eduard Berger, der für Kontinuität sorgen soll. An der Börse wird das Ganze recht unaufgeregt verarbeitet.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Wiener Privatbank?

Wiener Privatbank: Der Aktienkurs bleibt stabil

Die jüngsten Zahlen der Wiener Privatbank konnten überzeugen, was die Anteilseigner offenbar nicht auf einzelne Köpfe im Vorstand zurückführen. Es bleibt daher bei den bisherigen Aussichten und einem Aktienkurs, der sich im Jahresvergleich um rund 34 Prozent verbessern konnte. Auf eben diesem Niveau blieb es auch am gestrigen Mittwoch. Heute zeigte die Börse in Wien bisher noch keine Kursveränderung an.

Wie gehabt fällt das Handelsvolumen bei der Wiener Privatbank recht überschaubar aus. Die Anteilseigner scheinen an ihren Anteilsscheinen festzuhalten, was grundsätzlich als ein positives Signal zu verstehen ist. Voraussichtlich wird auch die Nachfolgeregelung in den nächsten Wochen daran nicht allzu viel ändern. Dass die Wiener Privatbank von ihrem generellen Kurs abweichen mag, davon ist nichts zu erkennen.

Stabilität

Ohnehin werden Wiener Privatbank und die dazugehörige Aktie nicht für Aussichten auf fulminante Kurssprünge gefeiert. Viel mehr versprüht das Unternehmen eine große Stabilität, was in diesen Tagen mehr und mehr an Wert gewinnt. Denn während Zweifel am KI-Sektor um sich schlagen und geopolitische Verwerfungen die Märkte nicht unberührt lassen, glänzt die Wiener Privatbank mit einem weitgehend unerschütterlichen Geschäftsmodell.

Wiener Privatbank-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Wiener Privatbank-Analyse vom 26. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Wiener Privatbank-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Wiener Privatbank-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 26. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Wiener Privatbank: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...