Symrise liefert gleich zwei Signale, die Anleger jetzt sortieren müssen: neue Einblicke in künftige Food-&-Beverage-Trends und parallel eine konsequente Kapitalrückführung über Aktienrückkäufe. Entscheidend wird, ob aus den strategischen Erkenntnissen auch greifbare Erwartungen für 2025/26 abgeleitet werden können. Der nächste Prüfstein steht bereits in wenigen Tagen an.

Generation Alpha als Trendbarometer

Am 25. Februar veröffentlichte der Konzern eine Marktstudie zur „Generation Alpha“ (Jahrgänge 2010 bis 2025) und deren Einfluss auf Konsumgewohnheiten im Bereich Food & Beverage. Untersucht wurde die Region Europa, Afrika und Naher Osten (EAME). Methodisch setzte Symrise auf einen zweistufigen Ansatz: zunächst Video-Ethnographie mit Teilnehmenden aus Großbritannien, Polen, Ägypten und Saudi-Arabien, anschließend eine quantitative Befragung mit über 2.600 Teilnehmenden in elf Ländern.

Kernaussage: Die junge Zielgruppe beeinflusst bereits heute Einkaufsentscheidungen in den Haushalten. Zudem zeigt die Studie eine ausgeprägte Offenheit für internationale Küche und einen Anspruch, Genuss, Gesundheit und Nachhaltigkeit zusammenzubringen. Symrise will diese Erkenntnisse nutzen, um Kunden aus der Lebensmittel- und Getränkeindustrie bei passgenauen Produktkonzepten zu unterstützen.

Jahresbericht und Rückkäufe im Fokus

Noch wichtiger für den Markt dürfte kurzfristig der Kalender sein: Am 4. März legt Symrise den Geschäfts- und Finanzbericht für 2025 vor. Das ist der nächste Termin, an dem Investoren die operative Entwicklung und strategische Fortschritte anhand harter Zahlen einordnen können.

Anzeige

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Symrise?

Parallel läuft seit Anfang Februar ein Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von bis zu 400 Mio. Euro, befristet bis Ende Oktober 2026. In der Woche vom 16. bis 20. Februar wurden weitere 156.000 eigene Aktien erworben. Insgesamt summiert sich das Rückkaufvolumen seit Start auf über 471.000 Stück (Stand: 20. Februar). Die zurückgekauften Aktien sollen eingezogen werden, was das Grundkapital reduziert.

Kursbild: Erholung, aber weiter Gegenwind

Am Donnerstag notiert die Aktie bei 75,48 Euro (-1,20%). Auf 30 Tage steht ein Plus von 3,71% zu Buche, seit Jahresanfang 10,35% – über zwölf Monate allerdings ein deutliches Minus von 23,25%. Auffällig: Der RSI (14 Tage) liegt bei 27,5 und signalisiert damit eine klar schwache Momentum-Phase.

Unterm Strich prallen damit kurzfristig zwei Ebenen aufeinander: strategische Positionierung (Studie) und Finanzfakten (Jahresbericht plus Rückkäufe). Am 4. März dürfte sich zeigen, ob die Story auch bilanziell Rückenwind bekommt – oder ob der Markt den Titel trotz Kapitalrückführung weiter skeptisch einpreist.

Anzeige

Symrise-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Symrise-Analyse vom 26. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Symrise-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Symrise-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 26. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Symrise: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...