Der einstige Hype um den Fleischersatz-Pionier ist der harten Realität gewichen. Während die Aktie mittlerweile als Penny Stock bei nur noch rund 0,72 US-Dollar notiert, droht dem Unternehmen massiver juristischer Ärger. Anleger, die sich durch irreführende Finanzangaben getäuscht sehen, müssen nun wichtige Fristen beachten, um Ansprüche geltend zu machen.

Vorwürfe der Bilanzkosmetik

Im Zentrum der juristischen Auseinandersetzung stehen Vorwürfe, das Management habe den wahren Wert bestimmter Vermögenswerte verschleiert. Kanzleien wie Pomerantz und Rosen machen geltend, dass Beyond Meat den Buchwert langfristiger Assets künstlich hochhielt, obwohl deren Marktwert bereits deutlich gesunken war.

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Diese Diskrepanz zwang das Unternehmen Ende 2025 schließlich zu einer Wertberichtigung in Höhe von 77,4 Millionen US-Dollar. Für Investoren, die zwischen dem 27. Februar und dem 11. November 2025 Aktien kauften, läuft nun die Uhr: Bis zum 24. März 2026 müssen Anträge eingereicht werden, um als Hauptkläger im Sammelklageverfahren aufzutreten.

Chronologie des Absturzes

Die aktuellen juristischen Probleme sind die direkte Folge der Turbulenzen aus dem Herbst 2025. Die Offenlegung der Abschreibungen und operative Verluste von 112,3 Millionen US-Dollar lösten eine Verkaufspanik aus:
* Ende Oktober 2025 brach der Kurs um rund 23 Prozent ein, als erste Abschreibungen bekannt wurden.
* Weitere Verzögerungen bei der Berichterstattung und die Bestätigung der Verluste drückten den Kurs im November schrittweise weiter nach unten.

Vom 52-Wochen-Hoch bei 7,69 US-Dollar ist das Papier heute weit entfernt. Trotz einer leichten Erholung von 4,3 Prozent im Freitagshandel bleibt die Aktie tief im roten Bereich.

Marktteilnehmer warten nun gespannt auf Anfang März 2026. Dann soll das Unternehmen die Zahlen für das vierte Quartal vorlegen. Angesichts eines Umsatzrückgangs von über 13 Prozent im vorangegangenen Quartal rechnen Analysten jedoch mit anhaltenden roten Zahlen.

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