BayWa Aktie: Nachdenkliche Gesichter!
Die Unruhe beim Münchner Konzern reißt nicht ab. Nur wenige Wochen nach dem abrupten Wechsel an der Vorstandsspitze werfen nun auch drei Mitglieder des Aufsichtsrats das Handtuch. Mitten in einer kritischen Sanierungsphase wirft dieser personelle Aderlass in der Kontrollinstanz neue Fragen zur Stabilität des Unternehmens auf.
Prominente Abgänge in der Kontrollinstanz
Wie am Wochenende bekannt wurde, legen drei Mandatsträger ihre Ämter im Aufsichtsrat nieder. Zu den scheidenden Mitgliedern gehört unter anderem die CSU-Politikerin Monika Hohlmeier. Die Rücktritte werden zum 31. März wirksam. Diese Entwicklung folgt unmittelbar auf das Ausscheiden des Vorstandsvorsitzenden Anfang Januar. Damals begründete das Unternehmen den Schritt mit unterschiedlichen Auffassungen über die strategische Langzeitausrichtung.
Die aktuelle Lage im Überblick:
- Personalbeben: Drei Aufsichtsräte gehen zum 31. März, kurz nach dem CEO-Wechsel.
- Restrukturierung: Verkauf der Cefetra Group zur finanziellen Stabilisierung beschlossen.
- Regulierung: Laufende BaFin-Prüfung des Jahresabschlusses 2023.
- Belastung: Operative Probleme in der Sparte für erneuerbare Energien (BayWa r.e.).
Sanierung unter Druck
Die personellen Turbulenzen treffen BayWa in einer wirtschaftlich heiklen Phase. Der Konzern durchläuft einen tiefgreifenden Transformationsprozess, um Schulden abzubauen und die Finanzen zu stabilisieren. Ein wesentlicher Schritt hierbei ist der im Dezember vereinbarte Verkauf der Agrarhandelstochter Cefetra Group.
Zusätzlich belasten externe Untersuchungen das Vertrauen. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) prüft seit Oktober 2024 den Jahresabschluss 2023. Zuvor verhängte das Bundesamt für Justiz bereits ein Ordnungsgeld wegen verspäteter Datenübermittlung.
Operative Hürden im US-Geschäft
Auch das operative Geschäft liefert derzeit wenig Entlastung. Die Sparte BayWa r.e., eigentlich als Wachstumstreiber im Bereich erneuerbare Energien vorgesehen, kämpft mit widrigen Rahmenbedingungen. Vor allem regulatorische Hindernisse im US-Markt bremsen Wind- und Solarprojekte aus. Diese Unsicherheiten zwangen das Management bereits im vergangenen Herbst dazu, die Ergebnisprognose zurückzuziehen.
Klarheit über den tatsächlichen finanziellen Status quo erhalten Investoren am 26. März 2026. An diesem Termin wird der Konzern die Zahlen für das vierte Quartal 2025 vorlegen, die zeigen müssen, ob die eingeleiteten Sparmaßnahmen erste Früchte tragen.
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