Bayer Aktie: Zufriedenstellende Ergebnisse!
Der Leverkusener Pharma- und Agrarchemiekonzern könnte den jahrelangen Rechtsstreit um Roundup endlich hinter sich lassen. Das höchste US-Gericht nimmt den Fall an – und die Trump-Administration steht auf Bayers Seite. Für den Konzern steht viel auf dem Spiel: Rund 65.000 Klagen und potenziell Milliarden an weiteren Schadenersatzzahlungen.
Die Fakten:
- US Supreme Court prüft Fall Durnell ab 16. Januar 2026
- Entscheidung bis Juni 2026 erwartet
- Etwa 65.000 offene Klagen in den USA
- Bisherige Vergleichszahlungen: ca. 10 Milliarden US-Dollar
- Trump-Administration unterstützt Bayers Position
Kernfrage: Bundesrecht vor Einzelstaatsrecht?
Das oberste US-Gericht wird klären, ob bundesstaatliche Vorschriften die einzelstaatlichen Klagen gegen Bayer außer Kraft setzen. Im konkreten Fall hatte ein Geschworenengericht in St. Louis dem Kläger John Durnell 1,25 Millionen US-Dollar zugesprochen. Durnell war nach jahrelanger Nutzung von Roundup an Non-Hodgkin-Lymphom erkrankt.
Bayers Argumentation stützt sich auf die US-Umweltbehörde EPA, die kein Krebsrisiko durch Glyphosat festgestellt und keine entsprechenden Warnhinweise gefordert hat. US-Solicitor General John Sauer argumentierte in seinem Schriftsatz, die EPA habe wiederholt bestätigt, dass Glyphosat wahrscheinlich nicht krebserregend beim Menschen sei.
Strategische Wende möglich
CEO Bill Anderson bezeichnete die Entscheidung des Supreme Court als "wichtigen Schritt in unserer mehrstufigen Strategie, diese Rechtsstreitigkeiten signifikant einzudämmen". Ein positives Urteil würde die rechtliche Grundlage für den Großteil der noch offenen Klagen entziehen.
Die Roundup-Problematik hat Bayer durch die 63 Milliarden US-Dollar schwere Übernahme von Monsanto 2018 geerbt. Seitdem belasteten bereits etwa 10 Milliarden US-Dollar an Vergleichszahlungen für Fälle bis 2020 die Bilanz.
Pharma-Fokus parallel gestärkt
Auf der J.P. Morgan Healthcare Conference am 13. Januar präsentierte Bayer seine Pharma-Strategie. Der Konzern plant, bis spätestens 2027 wieder ein mittleres einstelliges Umsatzwachstum im Pharmageschäft zu erreichen. Die operative Marge soll bis 2030 auf etwa 30 Prozent steigen.
Am 25. Februar folgen die Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2025. Bereits am 6. Februar findet ein Investor-Webinar zum Medikamentenkandidaten Asundexian statt.
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