Die Europäische Kommission hat Bayers Herzmedikament Kerendia Ende März für eine weitere Indikation zugelassen — nun auch zur Behandlung von Herzinsuffizienz. Das ist mehr als eine Routinemeldung aus der Produktpipeline.

Kerendia war bislang auf chronische Nierenerkrankungen in Verbindung mit Typ-2-Diabetes beschränkt. Mit der Erweiterung auf Herzinsuffizienz erschließt sich das Präparat ein deutlich größeres Patientenkollektiv in der EU. Intern gilt das Medikament als wichtiger Baustein, um Umsatzlücken durch auslaufende Patente anderer Produkte mittelfristig zu schließen.

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Ehrgeizige Ziele, belastete Bilanz

Für 2026 peilt Bayer einen währungsbereinigten Umsatz zwischen 45 und 47 Milliarden Euro an. Dass dieses Ziel erreichbar ist, hängt wesentlich davon ab, wie schnell neue Indikationen wie die Kerendia-Erweiterung kommerziell greifen.

Die finanzielle Lage bleibt angespannt. Rund fünf Milliarden Euro plant der Konzern für klagebezogene Auszahlungen im laufenden Jahr ein — was den freien Cashflow voraussichtlich auf minus 1,5 bis minus 2,5 Milliarden Euro drückt. Die vorläufige Genehmigung eines Sammelvergleichs in Missouri Anfang März hatte zumindest erste Entspannung signalisiert.

Kurs kämpft um die 40-Euro-Marke

Technisch bleibt die Lage zweigeteilt. Die Aktie notiert mit rund 39 Euro deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch von 49,17 Euro aus dem Februar, hat sich aber von ihrem April-Tief bei knapp 20 Euro weit entfernt. Der Kurs pendelt derzeit knapp unterhalb der psychologisch relevanten 40-Euro-Marke — ob diese nachhaltig überwunden werden kann, dürfte vor allem von weiteren Signalen aus dem US-Rechtsstreit abhängen.

Der nächste größere Termin steht bereits fest: Am 24. April 2026 findet die Hauptversammlung statt, auf der Anleger sowohl operative Updates als auch Fortschritte bei der laufenden Konzernrestrukturierung erwarten.

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