Die Deutsche Bank Research hält unbeirrt an ihrer negativen Einschätzung zu K+S fest — und das trotz einer bemerkenswerten Kurserholung in den vergangenen Monaten. Analyst Tristan Lamotte sieht im Kurs von rund 16,48 Euro ein erhebliches Rückschlagpotenzial von fast 40 Prozent gegenüber seinem Kursziel von 10,20 Euro.

Sondereffekte verzerren das Jahresergebnis

Das Geschäftsjahr 2025 war bilanziell alles andere als gewöhnlich. K+S wies einen Nettoverlust aus, der sich auf ein EPS von minus 6,01 Euro summierte — nach einem Minus von 0,37 Euro im Vorjahr. Verantwortlich war vor allem eine außerordentliche, nicht zahlungswirksame Wertminderung von 1,575 Milliarden Euro. Auf bereinigter Basis, also ohne diese Sondereffekte, erzielte das Unternehmen einen Gewinn von 0,70 Euro je Aktie.

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Das vierte Quartal zeigte das Spiegelbild: Ein EPS von 3,18 Euro klingt zunächst stark, erklärt sich aber fast vollständig durch eine Wertaufholung von 484 Millionen Euro. Substanziell ist das wenig.

Verhaltener Optimismus für 2026

Für das laufende Jahr rechnet das Management mit einem EBITDA zwischen 600 und 700 Millionen Euro. Als Treiber nennt K+S höhere Kalipreise im ersten Quartal sowie ein starkes Salzgeschäft, das vom ungewöhnlich frostigen Winter in Europa profitierte. Die Dividende für 2025 wurde auf 0,07 Euro je Aktie halbiert — nach 0,15 Euro im Vorjahr — entspricht aber immerhin 43 Prozent des bereinigten freien Cashflows.

Die Aktie hat sich seit ihrem Jahrestief von 10,80 Euro im November 2025 um rund 53 Prozent erholt und notiert damit deutlich über dem 200-Tage-Durchschnitt von 13,11 Euro. Am 11. Mai legt K+S die Zahlen für das erste Quartal 2026 vor — dann zeigt sich, ob die operative Erholung die fundamentale Skepsis der Deutschen Bank entkräften kann.

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