Bayer Aktie: Lynkuet zugelassen
Die FDA hat grünes Licht gegeben: Bayers nichthormonelles Wechseljahres-Medikament Lynkuet darf ab sofort in den USA vermarktet werden. Für den Leverkusener Konzern kommt die Zulassung zu einem strategisch wichtigen Zeitpunkt — der Patentdruck auf ältere Blockbuster wächst, und das Pharmageschäft braucht neue Umsatzquellen.
Neues Standbein in der Frauenheilkunde
Lynkuet behandelt Hitzewallungen und nächtliche Schweißausbrüche in den Wechseljahren — ohne Hormone. Das macht es zur Option für Patientinnen, bei denen eine klassische Hormontherapie ausscheidet. Bayer begleitet den Launch mit einer großangelegten Vermarktungskampagne, um frühzeitig Marktanteile in diesem wachsenden Segment zu sichern.
Das Unternehmen hält an seiner Jahresprognose fest: Für 2026 erwartet der Vorstand unter CEO Bill Anderson einen währungsbereinigten Umsatz zwischen 45 und 47 Milliarden Euro. Allerdings belasten Sonderabflüsse von rund 5 Milliarden Euro — überwiegend aus Rechtsvergleichen — den freien Cashflow erheblich.
Roundup-Vergleich mit offenem Ausgang
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Auf der Rechtsseite gibt es Bewegung. Ein Gericht in Missouri hat vorläufig einen Vergleichsvorschlag über 7,25 Milliarden US-Dollar genehmigt, der einen Großteil der verbleibenden Glyphosat-Klagen beilegen soll. Die endgültige Bestätigung wird für Juli 2026 erwartet.
Noch früher, Ende April, steht eine Anhörung vor dem US Supreme Court im Fall Monsanto v. Durnell an. Ein günstiges Urteil könnte die rechtliche Grundlage für Schadensersatzansprüche in den USA grundlegend zugunsten von Bayer verschieben — und damit die Nettoverbindlichkeiten von zuletzt rund 29,8 Milliarden Euro perspektivisch entlasten.
Die Aktie notiert aktuell rund 23 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 49,17 Euro, hat sich seit dem April-Tief des vergangenen Jahres jedoch deutlich erholt. Wie schnell Lynkuet in den USA Verschreibungsvolumen aufbaut, dürfte maßgeblich darüber entscheiden, ob eine nachhaltige Neubewertung gelingt — oder ob die Rechtslasten das Bild weiter dominieren. Die Hauptversammlung am 24. April gibt dabei einen ersten öffentlichen Orientierungspunkt.
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