Etwas erholt zeigte sich am Donnerstag zu Beginn des Tages die Aktie von Bayer aus Leverkusen. Allerdings ging es dann am Ende wieder deutlich abwärts. Die Notierungen gaben 2,2 % ab und erreichten ein Niveau von 39,13 Euro. Dennoch geht es weiterhin darum, die Hürde von 40 Euro so schnell als möglich zu überwinden.

Bayer bleibt in einer schwächeren Phase

Die Notierungen sind kürzlich bei einem Absturz ausgehend von rund 49,78 Euro vor allem nach der Präsentation des Vergleichs im Glyphosat-Fall in den vergangenen Sitzungen eher sogar bestraft worden. Die Genehmigung eines US-Gerichts, 7,25 Milliarden Dollar als Vergleich zurückzustellen, ist offensichtlich von den Märkten anfangs nicht goutiert worden. Möglicherweise deshalb, weil das Ende vom Lied noch nicht absehbar ist.

Auf der anderen Seite haben allerdings auch inzwischen Analysten etwas die Konsequenzen aus der kleinen Talfahrt gezogen. So hat jetzt Goldman Sachs das Kursziel für das Papier auf nur noch 54 Euro gesenkt. Es ist immer noch erkennbar, dass das Unternehmen einen sehr massiven Rückhalt bei solchen Analysten hat. Aber:

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Der Markt hat in den vergangenen Tagen deutlich gezeigt, dass er von den Aussagen und Erwartungen der Analysten nicht allzu viel hält. Hintergrund ist auch der Umstand, dass der Iran-Krieg nicht ohne weiteres an solchen Unternehmen wie der Bayer und der BASF vorbeigehen wird, so die Analysten.

Es steht zu befürchten, dass Rohstoffe aus dem Iran nicht mehr ohne weiteres wie bislang zu beziehen sind. Allerdings hat es bis dato aus Leverkusen noch keine entsprechenden Warnungen gegeben. Insofern hat der Markt hier wohl in vorauseilendem Gehorsam bereits den Stecker gezogen. Insofern ist zu konstatieren, dass es jetzt langsam darum geht, wieder etwas Stabilität in die Kursentwicklung zu bekommen.

Genau das ist am heutigen Tag gelungen. In den kommenden Tagen sollte sich dann zeigen, ob die Bayer in der Lage ist, schnell wieder den Kursanstieg zu schaffen, den Analysten hier erwarten.

Insgesamt sind die Experten der Auffassung, der Kurs könne sich um rund 19 % nach oben schieben. Das ist doch ein Wort. Der Markt hält bis dato mit diesen Erwartungen jedoch nicht Schritt.

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