Bayer-Aktie: Absoluter Angriff!
Zuletzt sorgten mehrere Insiderkäufe bei Bayer für zusätzliche Aufmerksamkeit rund um die Aktie des Leverkusener Konzerns. Führungskräfte des Unternehmens griffen Anfang März selbst zu und kauften Aktien im Gesamtwert von mehr als einer halben Million Euro. Ein gutes Zeichen, möchte man meinen.
Ein besonders auffälliger Schritt kam von Vorstandschef William N. Anderson. Gemeinsam mit seiner Frau kaufte er über die Handelsplattform Xetra Aktien im Wert von rund 790.000 Euro zu einem Preis von 37,51 Euro je Anteilsschein. Andere Insider griffen gleichfalls munter zu.
Bayer: Wenn die schon kaufen!
Solche Käufe der Unternehmensführung gelten an den Finanzmärkten häufig als Vertrauenssignal in die Bewertung des Unternehmens. Auch der Markt scheint nach heftigen Abschlägen wieder in besserer Verfassung für die Leverkusener zu sein. Am Dienstag steigt der Kurs der Bayer AG um 4,70 % und erreicht 39,36 Euro.
Im Hintergrund bleibt jedoch weiterhin der Glyphosat-Komplex das dominierende Thema. Ein Gericht im US-Bundesstaat Missouri hat einem Vergleich über 7,25 Milliarden Dollar vorläufig zugestimmt. Ziel ist es, den Großteil der rund 65.000 anhängigen Klagen rund um den Unkrautvernichter Roundup beizulegen. Das ist ein wirklich starkes Signal, wissen die Börsen zu schätzen.
Die Konstruktion des Vergleichs sieht eine Finanzierung über bis zu 21 Jahre vor. Bereits innerhalb von zehn Tagen muss Bayer jedoch zunächst 500 Millionen Dollar in einen Fonds einzahlen.
Dabei beschäftigt sich der US Supreme Court mit einer zentralen Rechtsfrage im Glyphosat-Komplex. Am 27. April werden die Argumente in einer Berufung verhandelt, deren Ausgang erhebliche Auswirkungen auf zukünftige Klagen haben könnte.
Generell ist die Stimmung damit aktuell deutlich besser geworden. Für die Bayer ist dies ein enormer Vorteil. Sie ist noch immer in einem starken technischen Aufwärtstrend, benötigte diese Erholung allerdings ganz sicher nach dem Absturz der vergangenen Tage.
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