Platz eins auf dem TSX Venture 50 — mit einer Kursperformance von 1.103 Prozent im Jahr 2025 hat Santacruz Silver Mining eine der bemerkenswertesten Aufholjagden im Junior-Mining-Segment hingelegt. Umso auffälliger ist der aktuelle Rücksetzer: Die Aktie notiert derzeit bei rund 13,57 CAD und damit weit unter dem 52-Wochen-Hoch von 23,90 CAD.

Operatives Bild: Starkes Quartal, schwaches Gesamtjahr

Das vierte Quartal 2025 verlief ermutigend. Santacruz produzierte 3,74 Millionen Silberäquivalentunzen — ein Plus von neun Prozent gegenüber dem Vorquartal. Den größten Anteil daran hatte die Bolivar-Mine in Bolivien, wo verbesserte Betriebsbedingungen und höhere Durchsatzmengen die Produktion um 34 Prozent steigern ließen.

Auf Jahressicht fiel das Bild weniger günstig aus. Die Gesamtproduktion sank um elf Prozent auf 14,4 Millionen Silberäquivalentunzen. Hauptursache waren schwere Überschwemmungen im Mai 2025, die den Zugang zu wichtigen Abbaubereichen der Bolivar-Mine über mehrere Monate blockierten.

Bolivar-Sanierung als Schlüssel für 2026

Das Management hat die vollständige Wiederherstellung der Förderkapazitäten in den betroffenen Bereichen der Bolivar-Mine bis zum vierten Quartal 2026 als zentrales Ziel definiert. Die Sanierungsarbeiten laufen planmäßig, der Zugang verbessert sich schrittweise — und die Silberproduktion erholt sich entsprechend.

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Gelingt die vollständige Normalisierung, könnte Santacruz seinen Fokus auf Wachstum über sein Portfolio aus vier produzierenden Minen in Bolivien und Mexiko verlagern.

Solide Bilanz, struktureller Rückenwind

Finanziell steht das Unternehmen auf stabilerem Fundament als noch vor einigen Jahren. Nach der vollständigen Rückzahlung der Verbindlichkeiten aus der Glencore-Akquisition wies Santacruz zum Ende des dritten Quartals 2025 ein Working Capital von 69,2 Mio. USD aus. Die Nettoverschuldung ist mit einer Debt-to-Equity-Ratio von 20,61 Prozent überschaubar, die Eigenkapitalrendite lag bei 36,11 Prozent.

Das makroökonomische Umfeld für Silber bleibt unterstützend. Die globale Minenproduktion soll 2026 zwar auf ein Zehn-Jahres-Hoch von 820 Millionen Unzen steigen — dennoch wird für das sechste Jahr in Folge ein Angebotsdefizit von 67 Millionen Unzen erwartet. Nach einem kurzzeitigen Überschreiten der 100-Dollar-Marke im Januar konsolidiert Silber aktuell bei rund 80 Dollar je Unze.

Seit dem 21. Januar 2026 ist Santacruz zudem an der NASDAQ gelistet, was den Zugang zu internationalem Kapital erleichtert. Die nächsten Quartalszahlen werden Ende April oder Anfang Mai 2026 erwartet und dürften zeigen, wie weit die Bolivar-Sanierung vorangekommen ist.

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