Die Aktie der Bayer ist wie so viele andere Titel deutlich gefallen. Die Notierungen wichen um -2,7 % zurück. Mutmaßlich wird auch die Bayer geprügelt, weil die Stimmung durch den drohenden Handelskrieg auf Basis der Trump-Aussagen zu Zöllen derzeit abwärts dreht. Mit nunmehr 43,15 Euro indes bleibt die Aktie vergleichsweise sehr stabil. Formal hat sie einen Aufwärtstrend erreicht, der ohnehin nicht so ohne weiteres geknackt werden wird. Der Vorsprung auf die 100-Tage-Linie beläuft sich auf stramme rund 39 %.

Rückblick: Der gigantische Aufwärtslauf der Bayer

Noch Ende November notierte die Aktie zeitweise bei Kursen unterhalb von 28 Euro. Seitdem gewann das Papier rund 16 Euro hinzu. Dieser Anstieg entspricht einem Kurszuwachs von etwa 60 %. Grundlage ist der große Glyphosat-Fall.

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Besondere Aufmerksamkeit gilt weiterhin dem Rechtskomplex rund um das Herbizid Glyphosat beziehungsweise Roundup in den USA. Der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten prüft derzeit, ob Bundesrecht Vorrang vor den Regelungen einzelner Bundesstaaten erhält. Diese Frage besitzt für Bayer eine erhebliche Bedeutung. Eine solche Entscheidung könnte die Vielzahl einzelner Verfahren bündeln und verkürzen. Bereits die Tatsache, dass sich das höchste Gericht mit dem Thema befasst, beeinflusst die Wahrnehmung des Marktes spürbar.

Schon ab ende vergangenen Jahres sind die Börsen in Sachen Glyphosat und Bayer offensichtlich sehr viel zuversichtlicher geworden.

Mehrere Analysten reagierten auf diese Entwicklung. Die DZ Bank hob den fairen Wert der Aktie jüngst  sogar auf 51 Euro an. Dazu passt auch die charttechnische Lage. Die Aktie überschritt wichtige gleitende Durchschnitte deutlich, wie oben beim GD100 dargelegt. Damit zieht Bayer sicherlich auch automatisierte Algorithmen an.

Der Markt verknüpft die rechtlichen Signale aus den USA zunehmend mit einer Neubewertung des Konzerns. Bayer profitierte dabei von der Kombination aus rechtlicher Hoffnung und einer bereits fortgeschrittenen technischen Erholung. Wenn die Trump-Angst nachlässt, ist dies für Bayer sicher wieder ein Vorteil.

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