Chemie-Index: Technisches Verkaufssignal
Der DAXsubsector All Chemicals verzeichnete gestern deutliche Kursverluste und schloss mit einem Minus von 1,33 % bei 3.873,38 Punkten. Ein hohes Handelsvolumen und der Anstieg des Volatilitätsindex VDAX-NEW auf ein Sechs-Monats-Hoch unterstreichen die wachsende Nervosität am Markt. Kann die psychologisch wichtige Unterstützung beim Jahrestief die Abwärtsbewegung stoppen?
Schwache Schwergewichte drücken den Sektor
Besonders die Branchengrößen gerieten unter Abgabedruck. Die BASF-Aktie verlor 2,50 % und schloss bei 45,27 Euro, belastet durch Sorgen um die Gasversorgung und steigende Rohstoffpreise. Auch Alzchem Group büßte 2,41 % ein, nachdem Analysten ihre Erwartungen an die Margen im laufenden Quartal nach unten korrigierten. Wacker Chemie folgte dem negativen Trend mit einem Minus von 1,75 %, was Marktbeobachter auf eine Sektorrotation weg von zyklischen Industriewerten zurückführen.
Dagegen konnten sich Einzelwerte wie Evonik (+0,83 %) gegen den Markttrend behaupten, gestützt durch positive Kommentare zu laufenden Kostensenkungsprogrammen. SGL Carbon setzte sich mit einem Plus von 1,59 % an die Spitze, getrieben von spekulativen Käufen im Bereich der Verbundwerkstoffe.
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Technisches Verkaufssignal generiert
Aus charttechnischer Sicht hat sich die Lage merklich eingetrübt. Mit dem Fall unter die Marke von 3.920 Punkten wurde ein technisches Verkaufssignal ausgelöst. Der Index notiert nun signifikant unter der 200-Tage-Linie, die künftig als massiver Widerstand fungieren dürfte.
Zwar deutet der Relative-Stärke-Index (RSI) mit einem Wert von 42,1 noch nicht auf eine extrem überverkaufte Situation hin, doch das negative Momentum bleibt bestehen. Sollte sich die Schwäche fortsetzen, rückt das 52-Wochen-Tief bei 3.571,29 Punkten als nächstes Ziel in den Fokus. Nach oben begrenzt der Bereich um 4.050 Punkte das unmittelbare Erholungspotenzial.
Währungsdruck und US-Vorgaben
Zusätzliche Belastung kam vom Devisenmarkt. Der Euro notierte gegenüber dem US-Dollar schwächer, was dollarfakturierte Rohstoffimporte verteuert und die Margen belastet. Zudem sorgte die zeitgleiche Schwäche der US-Märkte für eine allgemein hohe Risikoaversion. Institutionelle Investoren schichteten zuletzt verstärkt Kapital aus europäischen Chemie-ETFs in defensivere Branchen wie Pharma oder Versorger um.
Für die kommende Sitzung am Montag liegt das Augenmerk auf dem Tagestief bei 3.840 Punkten. Ein Unterschreiten dieses Niveaus dürfte eine Ausweitung der Korrektur in Richtung des Jahrestiefs einleiten.
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