Bayer Aktie: China-Zulassung erweitert
Bayer baut seine Onkologie-Position in China weiter aus. Die chinesische Arzneimittelbehörde hat dem Krebsmedikament Nubeqa grünes Licht für eine dritte Indikation gegeben – ein strategischer Erfolg auf einem der wichtigsten Pharma-Wachstumsmärkte weltweit. Während das Roundup-Drama weiter schwelt, liefert die Pharma-Sparte positive Signale.
Die wichtigsten Fakten:
- Nubeqa erhält dritte Zulassung in China für metastasierten Prostatakrebs
- Einsatz in Kombination mit Androgen-Deprivationstherapie genehmigt
- Supreme Court prüft Bayer-Antrag zu Roundup-Klagen (ca. 65.000 offene Verfahren)
- Quartalszahlen Q4/2025 am 25. Februar 2026 erwartet
Nubeqa auf Expansionskurs
Die Behörden in Peking haben Nubeqa (Wirkstoff: Darolutamid) nun auch für die Behandlung von Männern mit metastasiertem Prostatakrebs zugelassen. Das Medikament wird dabei mit einer Androgen-Deprivationstherapie kombiniert. Für Bayer ist es bereits die dritte Zulassung des Präparats in der Volksrepublik.
Der chinesische Markt gilt als Schlüsselfaktor für internationale Pharmakonzerne. Die erweiterte Zulassung unterstreicht Bayers Fokus, das Onkologie-Portfolio gezielt in Wachstumsregionen zu verankern.
Pharma-Sparte mit positiver Dynamik
Die China-Zulassung reiht sich in eine Serie guter Nachrichten ein. Ende Januar empfahl der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur bereits die EU-Zulassung von Finerenon (Kerendia) zur Behandlung von Herzinsuffizienz. Die Pharma-Sparte zeigt damit Fortschritte auf mehreren Fronten.
Supreme Court könnte Rechtsrisiken reduzieren
Parallel läuft das Roundup-Verfahren weiter. Der U.S. Supreme Court hat Mitte Januar zugestimmt, Bayers Antrag zur Eindämmung der Klagewelle zu prüfen. Laut Reuters stehen dem Leverkusener Konzern derzeit rund 65.000 Klagen in US-Gerichten gegenüber. Eine positive Entscheidung des Gerichts könnte die rechtlichen Belastungen spürbar verringern.
Am 25. Februar legt Bayer die Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vor. Die Ergebnisse werden zeigen, ob der Konzern seine für 2026 angekündigte operative Verbesserung einleiten kann.
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