Ein massiver Kursziel-Sprung der Erste Group sorgt bei der BAWAG-Aktie für Gesprächsstoff. Obwohl die Experten ihr Ziel um 30 Euro nach oben korrigiert haben, bleibt das offizielle Rating überraschend zurückhaltend. Zeitgleich rückt eine Aktienzuteilung an den Vorstandschef in den Fokus der Anleger.

Die Analysten der Erste Group haben ihre Einschätzung für das österreichische Bankhaus deutlich nachgebessert. Das Kursziel kletterte von bisher 115 Euro auf nun 145 Euro. Trotz dieses rechnerischen Puffers zum aktuellen Kursniveau bestätigten die Experten lediglich ihre „Hold“-Einstufung. Warum bleiben die Analysten trotz des deutlichen Aufwärtspotenzials vorsichtig?

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Deutlicher Aufschlag beim Kursziel

Die Neubewertung erfolgte nach einer Phase, in der die Aktie deutlich zulegen konnte. Marktbeobachter werten die Zielanhebung als Reaktion auf die starke operative Entwicklung der letzten Monate, die sich in einem Kursplus von rund 37 Prozent auf Jahressicht widerspiegelt. Am gestrigen Mittwoch schloss das Papier noch bei 134,00 Euro, während es am heutigen Donnerstag bei 132,90 Euro leicht konsolidiert.

Allerdings zeigt der Relative-Stärke-Index (RSI) mit einem Wert von 69,5 eine beginnende Überhitzung an. Dies könnte erklären, warum die Analysten trotz des höheren Kursziels vorerst keine Kaufempfehlung aussprechen und die Einstufung neutral belassen. Die Aktie notiert zudem aktuell knapp unter ihrem 50-Tage-Durchschnitt von 134,23 Euro, was kurzfristig auf eine abwartende Haltung der Marktteilnehmer hindeutet.

CEO erhält Aktienpaket

Flankiert wird die Analystenstimme von einer Pflichtmeldung aus der Führungsebene. Vorstandsvorsitzender Anas Abuzaakouk erhielt im Rahmen bestehender Vergütungsprogramme insgesamt 8.643 Aktien der BAWAG Group. Die Zuteilung erfolgte bereits am 20. Februar zum Preis von 0,00 Euro, wie es bei Bonuskomponenten für das Management üblich ist. Solche Transaktionen sind regulärer Bestandteil der Vergütungsstruktur, unterstreichen jedoch die Bindung der Führung an die langfristige Wertentwicklung des Unternehmens.

Für den weiteren Trend ist das Erreichen des 52-Wochen-Hochs bei 141,30 Euro die nächste große Hürde. Solange die Aktie oberhalb der 200-Tage-Linie bei 117,54 Euro notiert, bleibt der langfristige Aufwärtstrend intakt. Kurzfristig entscheidet sich an der Marke von 134,23 Euro, ob das Papier zügig zu seinem jüngsten Hoch zurückkehren kann.

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