Die Bawag Group hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem deutlichen Ergebnissprung abgeschlossen und übertrifft ihre eigenen Zielvorgaben. Während die Integration großer Zukäufe in die finale Phase geht, sollen die Aktionäre nun über eine signifikant höhere Ausschüttung am Erfolg beteiligt werden. Kann die Bank dieses Wachstumstempo auch im neuen Jahr beibehalten?

Wachstum durch Zukäufe

Ein wesentlicher Treiber für die positive Entwicklung war die Übernahme des deutschen Privatkundengeschäfts von Barclays. Dieser Schritt trug maßgeblich dazu bei, dass der Nettozinsertrag im Jahr 2025 um 40 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro kletterte. Gleichzeitig präsentiert sich die Kapitalausstattung äußerst solide: Die Kernkapitalquote (CET1) stieg auf 14,6 Prozent und liegt damit deutlich über dem internen Zielwert von 12,5 Prozent.

Trotz bereits durchgeführter Aktienrückkäufe in Höhe von 75 Millionen Euro verfügt das Institut über ein Überschusskapital von 468 Millionen Euro. Vor diesem Hintergrund schlägt das Management für die Hauptversammlung am 22. April 2026 eine Dividende von 6,25 Euro je Aktie vor. Dies entspricht einer Steigerung von rund 13,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Strategische Neuausrichtung bis 2027

Neben der Barclays-Integration steht auch der Abschluss der Übernahme der niederländischen Knab Bank kurz bevor. Die technische Zusammenführung der Systeme soll bis Ende März 2026 abgeschlossen sein. Damit schafft die Bank die Basis für eine Erweiterung des digitalen Angebots.

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Bis spätestens 2027 plant das Unternehmen, seine App grundlegend neu aufzusetzen und Funktionen für Online-Brokerage sowie den Wertpapierhandel zu integrieren. Ziel ist es, die Ertragsströme über das klassische Zinsgeschäft hinaus zu diversifizieren.

Charttechnik und Bewertung

An der Börse wird die operative Stärke bereits seit Monaten honoriert. Die Aktie beendete den gestrigen Handelstag bei 135,50 Euro und notiert damit etwa 15,6 Prozent über ihrem 200-Tage-Durchschnitt. Damit bleibt der langfristige Aufwärtstrend intakt, wenngleich der Relative-Stärke-Index (RSI) mit einem Wert von 69,5 signalisiert, dass das Papier kurzfristig eine heiß gelaufene Zone erreicht hat.

Die kommenden Wochen stehen im Zeichen der operativen Umsetzung: Bis Ende März muss die Integration der jüngsten Zukäufe planmäßig abgeschlossen werden. Am 22. April 2026 entscheidet die Hauptversammlung final über den Dividendenvorschlag, der beim aktuellen Kursniveau eine attraktive Ausschüttungsrendite darstellt.

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