British American Tobacco (BAT) sieht sich aktuell mit einer Kombination aus juristischen Problemen und steuerlichen Hürden konfrontiert. Eine Klage in den USA sowie massive Steuererhöhungen im wichtigen indischen Markt belasten das Umfeld vor der Veröffentlichung der neuen Jahreszahlen. Kann die langjährige Dividendenhistorie diese Unsicherheiten für Anleger ausgleichen?

Klage wegen Nordkorea-Geschäften

Am vergangenen Freitag wurde in den USA eine Klage gegen den Tabakkonzern eingereicht. Hunderte US-Soldaten, Zivilisten und deren Angehörige werfen BAT vor, Nordkorea illegal bei der Terrorfinanzierung unterstützt zu haben. Die Kläger behaupten, dass Gewinne aus einem im Jahr 2001 gegründeten Joint Venture zur Zigarettenproduktion in Nordkorea für den Erwerb von Waffen verwendet wurden, die gegen US-Bürger gerichtet waren.

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Steuerdruck in Indien

Parallel dazu verschärfen sich die regulatorischen Bedingungen in Asien. Seit gestern, dem 1. Februar 2026, gilt in Indien eine drastisch erhöhte Steuer von 40 % auf Tabakprodukte. Zusammen mit neuen Verbrauchssteuern dürfte dieser Schritt das Absatzvolumen und die Margen von BAT in einem seiner Schlüsselmärkte spürbar unter Druck setzen.

Ausblick auf die Jahreszahlen

Investoren richten ihren Blick nun auf den 12. Februar 2026, wenn BAT die vorläufigen Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2025 vorstellt. In diesem Rahmen wird der Konzern voraussichtlich auch die neue Dividendenhöhe verkünden. Bisher blickt das Unternehmen auf über 25 Jahre kontinuierlicher Steigerungen zurück.

Unterstützt wird der Kurs derzeit durch ein laufendes Rückkaufprogramm im Volumen von 1,6 Milliarden Pfund. Die Aktie markierte zuletzt am Freitag mit 51,10 Euro ein neues 52-Wochen-Hoch und verzeichnet auf Jahressicht ein Plus von gut 32 %.

  • Schlusskurs Freitag: 51,10 €
  • Change 12 Monate: 32,42 %

Am Donnerstag, den 12. Februar, wird das Management ab 08:00 Uhr MEZ im Rahmen eines Webcasts erläutern, wie die rechtlichen Risiken und die Steuerlast in Indien operativ aufgefangen werden sollen. Aktionäre erwarten hierbei insbesondere Details zur Nachhaltigkeit der zukünftigen Ausschüttungspolitik.

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