Der Ludwigshafener Chemiekonzern startet mit einem Doppelschlag ins neue Jahr: Warburg Research hebt die Aktie auf "Buy" hoch und sieht 18 Prozent Kurspotenzial. Zeitgleich geht das milliardenschwere Verbundwerk in China planmäßig in Betrieb – ein strategischer Meilenstein mit Langfristwirkung.

Die wichtigsten Fakten:
- Warburg Research stuft von "Hold" auf "Buy" hoch
- Neues Kursziel: 53 Euro (zuvor 43 Euro)
- Steamcracker in Zhanjiang nimmt Betrieb auf
- Investitionsvolumen: 8,7 Milliarden Euro
- Aktie gewinnt am Donnerstagmorgen 1,4 Prozent

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Analysten korrigieren Gewinnprognosen nach oben

Warburg-Analyst Oliver Schwarz begründet seine Hochstufung mit operativen Verbesserungen im laufenden Jahr. Die Hamburger haben ihre Gewinnschätzungen für 2026 und 2027 angehoben. Die Dynamik soll vor allem in der zweiten Jahreshälfte zunehmen.

Das Analystenbild bleibt gespalten: Während Goldman Sachs und DZ Bank ebenfalls zum Kauf raten, hält JP Morgan an seiner "Underweight"-Einstufung fest. Der Konsens von 21 Analysten liegt bei einem Kursziel von 47,69 Euro.

China-Werk mit technologischem Vorsprung

Der Steamcracker in Zhanjiang ist weltweit der erste seiner Art, dessen Hauptkompressoren vollständig mit erneuerbarer Energie laufen. Die Anlage produziert eine Million Tonnen Ethylen pro Jahr. Neben dem Cracker haben bereits mehrere nachgelagerte Anlagen den Betrieb aufgenommen – darunter Ethylenoxid, Polyethylen und Propylen-Downstream-Anlagen.

Nach Ludwigshafen und Antwerpen wird Zhanjiang zum drittgrößten Verbundstandort. Die Gesamtinvestitionen von 8,7 Milliarden Euro wurden unter Budget und im Zeitplan realisiert. Vorstandsmitglied Dr. Stephan Kothrade betont die Bedeutung für die Wertschöpfungsketten in China.

Portfolioumbau im Endspurt

Die aktuellen Entwicklungen fügen sich in die "Winning Ways"-Strategie ein. Der Verkauf der Coatings-Sparte an Carlyle zu einem Unternehmenswert von 7,7 Milliarden Euro soll im zweiten Quartal abgeschlossen werden. BASF behält eine 40-Prozent-Beteiligung und erhält Barerlöse von rund 5,8 Milliarden Euro.

Die Mittel fließen unter anderem in das Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von bis zu 1,5 Milliarden Euro, das bis Juni läuft. Für Ludwigshafen gilt eine Beschäftigungsgarantie bis Ende 2028.

Die Geschäftszahlen 2025 folgen am 27. Februar. Analysten erwarten einen Umsatz von 62,9 Milliarden Euro und ein EBITDA von 7,3 Milliarden Euro. Für 2026 liegt die Konsens-Prognose bei einem Gewinn je Aktie von 2,70 Euro – ein Plus von 86 Prozent gegenüber 2024.

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