Sinkende Umsätze, aber deutlich mehr Geld in der Kasse. Der Chemiekonzern BASF erntet die Früchte seines strikten Sparkurses und verzeichnet einen kräftigen Sprung beim freien Cashflow. Diese verbesserte Profitabilität honoriert der Markt mit einem spürbaren Kursplus auf Wochensicht.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 sank der Gesamtumsatz währungsbedingt leicht auf 59,7 Milliarden Euro. Gleichzeitig kletterte der Nettogewinn um 300 Millionen auf 1,6 Milliarden Euro. Besonders auffällig ist die Entwicklung der Liquidität. Durch gekappte Investitionsausgaben – ein Rückgang von 6,2 auf 4,3 Milliarden Euro – verbesserte sich der Free Cashflow von 748 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro. Davon profitieren die Aktionäre direkt über eine konstante Dividende von 2,25 Euro je Anteilsschein sowie ein bis Juni laufendes Aktienrückkaufprogramm. Aktuell notiert der Titel bei 48,12 Euro und hält sich damit stabil über der 50-Tage-Linie.

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Effizienzprogramm übertrifft Erwartungen

Die strategische Neuausrichtung des Unternehmens greift schneller als geplant. Bis Ende 2025 realisierte das Management jährliche Einsparungen von 1,7 Milliarden Euro und übertraf damit das eigene Etappenziel. Dieser Prozess ging mit tiefgreifenden Einschnitten einher. Zwischen 2023 und 2025 fielen rund 4.800 Stellen weg, während die Führungsebene um elf Prozent verkleinert wurde. Bis Ende 2026 sollen die Einsparungen auf 2,3 Milliarden Euro anwachsen. Parallel treibt das Unternehmen die internationale Expansion voran, insbesondere durch die Inbetriebnahme des Verbundstandorts Zhanjiang als zentralen Knotenpunkt für den asiatischen Markt.

Prognose für das laufende Jahr

Für das neu angelaufene Geschäftsjahr 2026 gibt das Management klare finanzielle Leitplanken vor. Die operativen Ziele im Detail:

  • Erwartetes EBITDA (vor Sondereinflüssen): 6,2 bis 7,0 Milliarden Euro
  • Geplanter Free Cashflow: 1,5 bis 2,3 Milliarden Euro
  • Geplante Kapitalrückführung (bis 2028): Mindestens 12 Milliarden Euro

Mit einem Kursplus von rund siebeneinhalb Prozent seit Jahresbeginn hat die Aktie bereits einen Teil der operativen Verbesserungen eingepreist. Hält das Unternehmen das Tempo bei den Kostensenkungen aufrecht und erreicht die anvisierte Cashflow-Marge, bietet der prognostizierte EBITDA-Korridor eine solide Basis für den weiteren Jahresverlauf.

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