Der Chemiekonzern treibt seinen klimaneutralen Umbau mit staatlicher Unterstützung voran. Die EU-Kommission genehmigte am Freitag ein millionenschweres Förderpaket für ein zentrales Dekarbonisierungsprojekt in Antwerpen. Gleichzeitig reagiert das Unternehmen mit einer neuen Produktlinie auf verschärfte europäische Vorgaben im Lebensmittelbereich.

Millionen-Förderung für Klimaprojekt

Gemeinsam mit dem Partner Air Liquide erhält der Konzern insgesamt 260 Millionen Euro für das Vorhaben „Kairos@C“. Die flämische Regierung finanziert dabei für beide Unternehmen jeweils einen direkten Investitionszuschuss von 30 Millionen Euro sowie eine erfolgsabhängige jährliche Unterstützung von 10 Millionen Euro über ein Jahrzehnt. Kohlendioxid aus den Produktionsanlagen für Wasserstoff, Ammoniak und Ethylenoxid im Hafen von Antwerpen soll künftig abgeschieden und dauerhaft in erschöpften Gasfeldern unter der Nordsee gespeichert werden.

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Rund 20 Millionen Tonnen Treibhausgase lassen sich so in den nächsten 15 Jahren vermeiden. Die zusätzliche staatliche Finanzspritze war zwingend nötig geworden, da die hartnäckige Inflation die ursprünglichen Projektkosten spürbar in die Höhe getrieben hatte.

Neue Produkte und strikter Sparkurs

Abseits der Großprojekte passt der Konzern sein operatives Geschäft an neue regulatorische Hürden an. Da die EU den Einsatz von Bisphenol in Materialien mit Lebensmittelkontakt ab 2025 schrittweise verbietet, bringt das Unternehmen sechs neue, vollständig Bisphenol-freie Polyphenylsulfon-Typen auf den Markt. Damit sichert sich der Zulieferer seine Position bei Herstellern von Mehrwegflaschen oder Komponenten für Kaffeemaschinen, die ihre Produkte nun neu zertifizieren müssen.

Parallel dazu setzt das Management die „Winning Ways“-Strategie konsequent um. Bis Ende des laufenden Jahres sollen Kosteneinsparungen von 2,3 Milliarden Euro greifen, um für das aktuelle Geschäftsjahr 2026 ein EBITDA vor Sondereinflüssen zwischen 6,2 und 7,0 Milliarden Euro zu erreichen. Zusätzliche Impulse liefert dabei der neue Verbundstandort Zhanjiang, der die Expansion im asiatisch-pazifischen Raum stützt.

Solider Aufwärtstrend im Chart

An der Börse untermauern diese strategischen Fortschritte die jüngste Aufwärtsbewegung. Zwar gab das Papier am Freitag leicht um 0,33 Prozent auf einen Schlusskurs von 48,12 Euro nach, auf Wochensicht steht jedoch ein solides Plus von 6,37 Prozent zu Buche. Der Titel notiert damit komfortable 7,86 Prozent über seinem 200-Tage-Durchschnitt, was die mittelfristige Stabilität bestätigt. Die nächste fundamentale Bestandsaufnahme für Anleger folgt am 30. April, wenn das Management die Zahlen für das abgelaufene erste Quartal präsentiert.

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