BASF Aktie: Marke von 45 Euro verloren
Der Chemieriese aus Ludwigshafen kämpft zum Wochenauftakt mit Verlusten. Die Aktie rutscht unter eine wichtige Unterstützung – und das kurz vor den mit Spannung erwarteten Jahreszahlen. Währungseffekte und die schwächelnde globale Industrienachfrage setzen dem DAX-Konzern zu.
Verkaufsdruck hält an
Die BASF-Aktie setzt ihre Schwächephase fort. Nach dem bereits verhaltenen Wochenschluss bei 44,59 Euro rutscht der Titel am Montag weiter ab. Im Tagestief wurde bereits die Marke von 43,36 Euro getestet. Die psychologisch wichtige Schwelle von 45 Euro ist damit vorerst Geschichte.
Die wichtigsten Fakten:
- Aktueller Kurs: 44,22 Euro
- Abstand zum 52-Wochen-Hoch: fast 20 Prozent
- 52-Wochen-Tief bei 37,40 Euro (7. April 2025)
- Nächste kritische Marke: 43 Euro
Währungen belasten Exportgeschäft
Besonders die Wechselkursentwicklung macht dem exportorientierten Konzern das Leben schwer. Die Abwertung wichtiger Währungen gegenüber dem Euro drückt auf die Margen im Auslandsgeschäft. Investoren befürchten, dass dieser Gegenwind die ohnehin angespannte Ertragslage weiter belastet.
Die Zahlen des dritten Quartals 2025 verdeutlichen die Herausforderungen: Der Umsatz lag bei 14,33 Milliarden Euro – ein Rückgang von 3,3 Prozent gegenüber dem bereinigten Vorjahreswert. Die Kombination aus verhaltener Nachfrage und Währungsbelastungen erweist sich als schwieriger Mix.
Jahreszahlen im Fokus
Am 27. Februar 2026 legt BASF die Bücher für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 offen. Analysten dämpfen angesichts der makroökonomischen Gegenwinde ihre Erwartungen für den Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr. Sollte der Konzern keine Signale für eine Besserung senden, könnte weiterer Verkaufsdruck entstehen.
Charttechnisch wird die Marke von 43 Euro zur entscheidenden Bewährungsprobe. Fällt auch diese Unterstützung, rücken die Jahrestiefs wieder in Reichweite. Für eine nachhaltige Erholung müsste zunächst eine Belebung der globalen Industrieproduktion in Sicht kommen – derzeit fehlen dafür jedoch die Signale.
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