Hochtief baut seine Position im europäischen Infrastrukturmarkt weiter aus. Mit einem neuen Großprojekt in Schweden sichert sich der Baukonzern ein Volumen von rund 900 Millionen Euro und damit eine Auslastung bis weit in das nächste Jahrzehnt. Doch kann dieser Erfolg den jüngsten Abwärtstrend an der Börse stoppen?

Langfristige Planung bis 2034

Der Auftrag umfasst den Ausbau eines 26 Kilometer langen Teilstücks der neuen East-Link-Bahnverbindung südwestlich von Stockholm. Gemeinsam mit der staatlichen Verkehrsbehörde Trafikverket verantwortet Hochtief die detaillierte Planung und den Bau von Tunnelanlagen, Brücken sowie einer neuen Bahnstation. Die Realisierungsphase ist langfristig angelegt und soll voraussichtlich bis zum Jahr 2034 andauern.

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Strategische Stärke im Bahnbau

Dieser Erfolg reiht sich in eine Serie internationaler Großprojekte ein. Neben Schienenbauvorhaben in den USA und Australien festigte der Konzern zuletzt auch seine Stellung auf dem deutschen Heimatmarkt. Marktbeobachter werten die kontinuierlichen Auftragsgewinne als Beleg für eine hohe Wettbewerbsfähigkeit in einem komplexen Marktumfeld. Erst kürzlich bescheinigten Analysten der Investmentbank Barclays dem Unternehmen in einer Branchenstudie explizit defensive Qualitäten.

Aktie sucht nach Halt

An der Börse reagierten Anleger zuletzt verhalten; in den vergangenen sieben Tagen verzeichnete der Titel einen Rückgang von 5,51 %. Mit einem Schlusskurs von 380,40 Euro am Dienstag notiert das Papier rund 8,3 % unter seinem 52-Wochen-Hoch vom Februar. Trotz der kurzfristigen Schwäche bleibt die langfristige Bilanz mit einem Plus von über 131 % innerhalb der letzten zwölf Monate beeindruckend. Der Relative-Stärke-Index (RSI) von 50,4 deutet zudem auf eine derzeit neutrale Marktlage hin.

Der neue Großauftrag sorgt für eine hohe Visibilität in den Auftragsbüchern und stützt die wirtschaftliche Basis für die kommenden acht Jahre. Entscheidend für die weitere Kursentwicklung wird nun sein, ob die Aktie ihren Boden oberhalb des 50-Tage-Durchschnitts von 373,03 Euro festigen kann, während die bauliche Umsetzung in Schweden planmäßig anläuft.

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