Der Wochenauftakt am 2. März 2026 verheißt für BASF nichts Gutes. Geopolitische Spannungen treiben die Ölpreise in die Höhe – ein Gift für die Gewinnmargen des Ludwigshafener Chemiekonzerns. Gleichzeitig läuft das Aktienrückkaufprogramm auf Hochtouren weiter. Doch hilft das bei den fundamentalen Problemen?

Ölpreis-Schock trifft Chemie ins Mark

Nach den Angriffen von USA und Israel auf den Iran ziehen die Rohstoffpreise kräftig an. Für BASF bedeutet das eine toxische Mischung: Öl und Gas sind zentrale Inputfaktoren für die chemische Produktion. Die Aktie rutscht am Montag deutlich ab, während der gesamte DAX unter Druck steht.

Die Branche steckt ohnehin seit Jahren in der Krise. Niedrigwasser 2018, Corona-Verwerfungen, explodierende Energiekosten und schwache Nachfrage aus China – die deutsche Chemie kommt nicht zur Ruhe. Nun also der nächste externe Schock, der die Kostenseite weiter belastet.

Rückkaufprogramm läuft planmäßig

Während die Märkte nervös reagieren, setzt BASF sein Aktienrückkaufprogramm fort. In der Woche vom 23. bis 27. Februar kaufte der Konzern 673.113 eigene Aktien zurück. Der volumengewichtete Durchschnittskurs lag zwischen 48,38 und 48,93 Euro. Seit Programmstart am 3. November 2025 summiert sich das Volumen auf 14,02 Millionen Aktien.

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Die Rückkäufe erfolgen über die Frankfurter Börse (Xetra) sowie weitere Handelssysteme wie CEUX, TQEX und AQEU. Eine beauftragte Bank wickelt die Transaktionen ab. Das Programm soll Aktionäre bei Laune halten und überschüssige Liquidität sinnvoll einsetzen.

Geschäftsjahr 2025 im Zeichen der Volatilität

Das abgelaufene Geschäftsjahr 2025 war für BASF ein Härtetest. Vorstandschef Markus Kamieth sprach von einem "weltweit unsicheren, sehr volatilen Marktumfeld". Die Strategie "Winning Ways" soll den Konzern durch die Turbulenzen steuern – mit Fokus auf die selbst beeinflussbaren Faktoren.

Wichtige Meilensteine seien erreicht worden, so das Unternehmen. Konkrete Zahlen zu Umsatz und Gewinn wurden in der aktuellen Mitteilung nicht genannt. Die Unsicherheit bleibt: Wie lange kann BASF noch mit steigenden Rohstoffpreisen kämpfen, bevor es an die Margen geht?

Die aktuelle Kursbewegung zeigt, wie sensibel der Markt auf jede neue Belastung reagiert. Der Konzern muss nun beweisen, dass die strategische Neuausrichtung trägt – auch wenn das Umfeld weiter rau bleibt.

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