BASF Aktie: Besorgniserregende Zeichen!
BASF drückt beim Sparen aufs Gas, doch das operative Geschäft stottert gewaltig. Während die Dividende stabil bleibt, sorgt der vorsichtige Ausblick für 2026 für Ernüchterung am Markt. Kann der verschärfte Sparkurs die fehlende konjunkturelle Erholung kompensieren?
Prognose verfehlt Erwartungen
Der Chemieriese blickt skeptisch auf das laufende Jahr. Für 2026 stellt das Management ein EBITDA vor Sondereinflüssen zwischen 6,2 und 7,0 Milliarden Euro in Aussicht. Der Mittelpunkt dieser Spanne liegt unter den Erwartungen der Analysten, was die Aktie belastet. CEO Markus Kamieth fand dazu klare Worte: Eine nennenswerte Markterholung sei kurzfristig nicht in Sicht.
Bereits der Start ins erste Quartal verlief schleppend. Neben einer schwachen Mengenentwicklung außerhalb Chinas drücken ungünstige Währungseffekte auf die Bilanz. Allein der schwache US-Dollar könnte das Ergebnis zum Jahresstart um bis zu 200 Millionen Euro schmälern.
Gewinnanstieg durch Sondereffekte
Das abgelaufene Geschäftsjahr 2025 offenbart die operative Schwäche des Konzerns. Der Umsatz sank währungsbedingt auf 59,7 Milliarden Euro, während das operative Ergebnis (EBITDA) um fast zehn Prozent auf 6,6 Milliarden Euro nachgab.
Dass unter dem Strich dennoch ein Gewinnanstieg auf 1,6 Milliarden Euro steht, ist primär finanziellen Einmaleffekten geschuldet. BASF profitierte von hohen Rückerstattungen im Zusammenhang mit der Wintershall Dea, die rund 900 Millionen Euro in die Kasse spülten. Diese Gelder verdecken den Druck im Kerngeschäft, ändern aber nichts an der schwierigen Ertragslage der operativen Sparten.
Verschärfter Sparkurs und Dividende
Als Reaktion auf die Flaute zieht der Vorstand die Daumenschrauben an. Das jährliche Einsparziel wurde auf 2,3 Milliarden Euro bis Ende 2026 erhöht. Dies geht mit einem weiteren Stellenabbau und der Verlagerung von Verwaltungsfunktionen nach Indien einher. Die Belegschaft schrumpfte bereits um 4.800 Mitarbeiter.
Für Aktionäre gibt es trotz der Herausforderungen ein Trostpflaster: Die Dividende bleibt stabil bei 2,25 Euro je Aktie. Zudem läuft ein Aktienrückkaufprogramm, das den Kurs stützen soll. Das Papier notierte zuletzt bei 48,55 Euro und hat damit rund 10 Prozent Abstand zum 52-Wochen-Hoch aufgebaut, hält sich aber deutlich über dem Jahrestief von knapp 40 Euro.
Zusätzlich treibt BASF den Konzernumbau voran. Die Agrarsparte soll bis 2027 börsenreif gemacht werden, während der Verkauf des Lackgeschäfts im zweiten Quartal 2026 abgeschlossen sein dürfte. Ob diese strukturellen Maßnahmen ausreichen, um die konjunkturelle Gegenwindphase ohne weitere Kursverluste zu überbrücken, bleibt die zentrale Herausforderung für das laufende Jahr.
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