Die Chemie-Branche steht vor einem verhaltenen Jahresstart – doch ausgerechnet jetzt bekräftigt ein US-Analysehaus sein positives Votum für BASF. Während andere Institute bereits für 2026 die Erwartungen dämpfen, setzt Bernstein Research auf die zweite Jahreshälfte. Gleichzeitig baut der Konzern seine Agrarstrategie konsequent aus.

Die wichtigsten Entwicklungen:
- Bernstein Research bestätigt "Outperform" mit Kursziel 51 Euro
- Übernahme des Biotech-Spezialisten AgBiTech stärkt Agricultural Solutions
- Aktienrückkaufprogramm läuft auf Hochtouren: 768.391 Aktien in einer Woche

US-Analysehaus setzt auf zweite Jahreshälfte

James Hooper von Bernstein Research ließ seine Einstufung am Mittwoch unverändert bei "Outperform". Das Kursziel von 51 Euro liegt deutlich über dem aktuellen Niveau. Der Analyst räumt ein, dass das Feedback von Investoren einhellig auf einen schwachen Jahresauftakt hindeutet. Entscheidend sei jedoch der weitere Verlauf: Die konjunkturellen Aussichten für die zweite Jahreshälfte würden zunehmend optimistischer bewertet.

Die Einschätzung reiht sich in eine jüngste Neubewertungswelle ein. Warburg Research hatte erst Anfang Januar von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel auf 53 Euro angehoben.

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Biologischer Pflanzenschutz im Fokus

Parallel zur Analystenstimme schafft BASF operative Fakten. Der Zukauf des US-Unternehmens AgBiTech wurde gestern bekanntgegeben und stärkt die Sparte Agricultural Solutions gezielt im Bereich biologischer Lösungen. AgBiTech ist auf insektenbasierte Virentechnologie zur Schädlingsbekämpfung spezialisiert – eine Technologie, die weniger regulatorischen Risiken unterliegt als chemische Pestizide.

Die Transaktion soll in der ersten Jahreshälfte abgeschlossen werden. Finanzielle Details nennt BASF nicht, doch der strategische Nutzen ist offensichtlich: Der Konzern bereitet die Agrarsparte auf den geplanten Börsengang bis 2027 vor und macht das Portfolio widerstandsfähiger.

Rückkaufprogramm als Kursstütze

Zusätzliche Unterstützung kommt vom laufenden Aktienrückkaufprogramm. Allein zwischen dem 5. und 9. Januar erwarb BASF 768.391 eigene Aktien für rund 33,8 Millionen Euro. Seit Programmstart summiert sich das Volumen auf über 9,4 Millionen Anteile. Diese konstante Nachfrage dämpft Volatilität und setzt eine technische Untergrenze.

Am 27. Februar folgen die Geschäftszahlen für 2025. Dann wird sich zeigen, ob das Management die von Bernstein skizzierte "langsame Startphase" für 2026 bestätigt oder ob die operative Erholung schneller greift als derzeit erwartet.

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