Ethereum: Crash auf Jahrestief!
Ethereum erlebt derzeit eine massive Verkaufswelle, die Investoren kalt erwischt hat. Auslöser für den drastischen Kursverfall ist eine klare Absage aus Washington: US-Finanzminister Scott Bessent hat jegliche staatliche Rettung für den Krypto-Sektor kategorisch ausgeschlossen. Diese neue politische Realität entzieht dem Markt den Boden und sorgt für Fluchtbewegungen bei institutionellen Anlegern.
Keine Rettung durch Steuergelder
In einer Anhörung vor dem Kongress am Mittwoch stellte Bessent unmissverständlich klar, dass das Finanzministerium weder die Befugnis noch die Absicht hat, Steuergelder oder nationale Reserven zur Stützung digitaler Assets einzusetzen. Diese Aussage beendet Spekulationen über einen sogenannten "implied put" – die stille Hoffnung vieler Großinvestoren auf ein staatliches Sicherheitsnetz im Krisenfall. Ohne diesen vermeintlichen Schutzschirm sehen sich viele Marktteilnehmer gezwungen, ihre Risikopositionen aggressiv abzubauen, was den Verkaufsdruck auf Ethereum massiv erhöht.
Buterin-Transfer verunsichert
Zusätzlich zur regulatorischen Härte sorgt eine Transaktion von Ethereum-Mitgründer Vitalik Buterin für Nervosität. On-Chain-Daten belegen, dass Buterin rund 14.000 ETH an die Ethereum Foundation und assoziierte Wallets transferierte. Zwar deuten Quellen darauf hin, dass es sich um eine strategisch geplante Maßnahme zur Budgetfinanzierung der Stiftung handelt, doch das Timing könnte kaum schlechter sein. Inmitten des Abverkaufs wirkt dieser Schritt auf viele Kleinanleger wie ein weiteres Warnsignal, selbst wenn keine Panikreaktion dahintersteckt.
Technische Lage kritisch
Die Auswirkungen auf den Kurs sind verheerend. Ethereum ist in den letzten sieben Tagen um über 30 Prozent eingebrochen und markierte heute bei 2.092 US-Dollar ein neues 52-Wochen-Tief. Damit hat sich der Wert der Kryptowährung vom Jahreshoch mehr als halbiert. Analysten blicken nun auf die psychologisch wichtige Marke von 2.000 US-Dollar. Ein Bruch dieser Unterstützungslinie würde das technische Bild weiter eintrüben.
Der Markt muss nun lernen, ohne die Illusion staatlicher Rückendeckung zu funktionieren. In den nächsten Tagen wird entscheidend sein, ob traditionelle Finanzinstitute die niedrigen Kurse für langfristige Einstiege nutzen oder ihr Engagement weiter zurückfahren. Parallel dazu stehen die Wallets der Ethereum Foundation unter Beobachtung: Sollten die transferierten Coins zeitnah veräußert werden, um operative Kosten zu decken, droht weiterer Druck auf den Kurs.
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