Barrick Mining Aktie: Zweistelliger Absturz
Nach einer beeindruckenden Rallye im Vorjahr erlebten Anleger von Barrick Mining am Freitag ein böses Erwachen. Der Minenbetreiber geriet massiv unter die Räder, obwohl keine unternehmensspezifischen Hiobsbotschaften vorlagen. Kurz vor den anstehenden Quartalszahlen stellen sich Marktteilnehmer nun die Frage: Handelt es sich hierbei um eine gesunde Korrektur oder ist die Party beim Goldpreis vorerst vorbei?
Makro-Schock belastet Kurs
Ein dramatischer Rückgang des Goldpreises riss die Barrick-Aktie am 30. Januar mit in die Tiefe. Das Papier verlor 12,1 Prozent und schloss bei 45,79 US-Dollar an der NYSE. Das Handelsvolumen schoss dabei um 91 Prozent über den täglichen Durchschnitt – ein Indikator für den massiven Verkaufsdruck, der auf dem Titel lastete.
Verantwortlich für den Kursrutsch waren vor allem makroökonomische Faktoren. Der Goldpreis selbst gab während des Handels um rund 9 Prozent nach. Auslöser war die Nominierung von Kevin Warsh für den Vorsitz der US-Notenbank Fed. Marktbeobachter werteten diese Personalentscheidung als Signal für die Unabhängigkeit der Notenbank, was die Sorgen vor politischer Einflussnahme und wirtschaftlicher Instabilität an der Wall Street dämpfte. In der Folge reduzierten Investoren ihre Positionen in sicheren Häfen wie Gold drastisch.
Blick auf die Zahlen
Der massive Rücksetzer trifft das Unternehmen in einer sensiblen Phase. Barrick Mining wird am 5. Februar die Ergebnisse für das vierte Quartal sowie das Gesamtjahr 2025 präsentieren. Die Messlatte liegt nach dem dritten Quartal moderat hoch: Damals übertraf das Unternehmen mit einem Gewinn je Aktie von 0,58 US-Dollar die Analystenschätzungen leicht und verzeichnete ein Umsatzwachstum von über 23 Prozent.
Zusätzlich zu den Finanzen stellt sich das Unternehmen personell neu auf. Wie bereits bekannt gegeben wurde, übernimmt Helen Cai ab dem 1. März die Position des Chief Financial Officer (CFO). Sie folgt auf Graham Shuttleworth und bringt Erfahrung von Goldman Sachs sowie der China International Capital Corporation mit.
Vor dem Einbruch am Freitag blickte die Aktie auf eine außergewöhnlich starke Performance zurück. Im Jahr 2025 konnte das Papier, beflügelt von einem historisch starken Goldmarkt, um rund 160 Prozent zulegen.
Für die Anleger wird der 5. Februar entscheidend sein. Das Management muss bei der Präsentation der Jahreszahlen und des Ausblicks beweisen, dass die operative Entwicklung robust genug ist, um auch Phasen mit volatileren Rohstoffpreisen abzufedern.
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