Barrick Mining Aktie: Marktdynamiken beleuchtet
Rekord-Cashflow, eine drastisch erhöhte Dividende und eine Kursrally von über 60 Prozent in sechs Monaten — Barrick Mining hat operativ einiges zu bieten. Gleichzeitig steigen die Produktionskosten, die Goldförderung sinkt, und ein Streit mit dem Joint-Venture-Partner Newmont belastet den geplanten Börsengang der Nordamerika-Sparte.
Glanzquartal mit Schattenseiten
Das vierte Quartal 2025 war für Barrick finanziell das stärkste der Unternehmensgeschichte. Der operative Cashflow erreichte 2,73 Milliarden US-Dollar, der freie Cashflow 1,62 Milliarden — ein Plus von 13 beziehungsweise 9 Prozent gegenüber dem dritten Quartal. Der Umsatz kletterte auf 5,98 Milliarden Dollar, rund 45 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum und deutlich über den Analystenerwartungen von 5,15 Milliarden Dollar.
Der Gewinn je Aktie von 1,04 Dollar übertraf den Konsens von 0,85 Dollar um 0,19 Dollar. Auf dieser Grundlage hat Barrick seine Dividendenpolitik grundlegend umgestellt: Künftig sollen 50 Prozent des freien Cashflows ausgeschüttet werden. Die Quartalsdividende stieg um 140 Prozent auf 0,42 Dollar je Aktie — die Auszahlung erfolgt am 16. März.
Die Kehrseite: Die Gesamtförderkosten je Unze Gold stiegen im Jahresvergleich um rund 15 Prozent, die All-in-Sustaining-Costs (AISC) um 9 Prozent auf 1.581 Dollar. Die Goldproduktion fiel im vierten Quartal um 19 Prozent auf 871.000 Unzen — unter anderem, weil die Mine Loulo-Gounkoto zeitweise stillstand.
Newmont-Streit gefährdet IPO-Pläne
Barrick wollte seine nordamerikanischen Assets abspalten und noch in diesem Jahr 10 bis 15 Prozent des neuen Unternehmens an die Börse bringen. Dieser Plan steht nun unter Druck. JV-Partner Newmont hat eine formelle Verletzungsanzeige eingereicht und wirft Barrick vor, Ressourcen aus dem gemeinsamen Betrieb Nevada Gold Mines zugunsten des vollständig eigenen Fourmile-Projekts abgezogen zu haben — ein Verstoß gegen den JV-Vertrag von 2019.
Newmont hält 38,5 Prozent an Nevada Gold Mines, Barrick 61,5 Prozent. Der Vertrag räumt Newmont ein Vorkaufsrecht bei Transaktionen ein, die das Gemeinschaftsunternehmen betreffen. Barrick hat nach Vertragsregeln 30 Tage Zeit, den Verstoß zu beheben oder Korrekturmaßnahmen einzuleiten.
Fourmile selbst entwickelt sich unterdessen vielversprechend: Die angezeigten Goldressourcen wurden zum zweiten Mal in Folge verdoppelt und liegen nun bei 2,6 Millionen Unzen. Für 2026 plant Barrick, die Bohrausgaben dort von 91 auf 150 bis 160 Millionen Dollar zu erhöhen.
Ausblick 2026: Höhere Kosten, stabiles Volumen
Für das laufende Jahr erwartet Barrick eine Goldproduktion von 2,90 bis 3,25 Millionen Unzen — bei AISC zwischen 1.760 und 1.950 Dollar je Unze. Die Kostensteigerung erklärt sich durch höhere Verbrauchsmaterialpreise, niedrigere Erzgehalte und den Wiederanlauf von Loulo-Gounkoto nach der Rückgabe der Betriebskontrolle im Dezember 2025. Dem steht eine günstige Goldpreisannahme von 4.500 Dollar je Unze gegenüber — liegt der Marktpreis dauerhaft darüber, dürfte der Cashflow weiter kräftig fließen.
Von 22 Analysten empfehlen 19 die Aktie mit „Buy" oder „Strong Buy", drei mit „Hold". Am 12. März schloss der Titel bei 44,50 Dollar — unterhalb des 50-Tage-Durchschnitts von 47,97 Dollar.
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