Barrick Mining glänzt aktuell mit Rekordgewinnen und einer massiven Dividendenerhöhung. Gleichzeitig droht das wichtigste strategische Projekt des Goldförderers zu scheitern. Ein eskalierender Streit mit dem Joint-Venture-Partner Newmont gefährdet den geplanten Börsengang des nordamerikanischen Geschäfts – und damit Anlagen, die rund 60 Prozent der Marktkapitalisierung des Unternehmens ausmachen.

Finanziell steht der Konzern hervorragend da. Im vierten Quartal 2025 erwirtschaftete Barrick einen operativen Cashflow von 2,73 Milliarden US-Dollar und übertraf mit einem bereinigten Gewinn von 1,04 US-Dollar je Aktie die Analystenerwartungen deutlich. Die starke Kassenlage ermöglicht eine weitreichende Umstrukturierung der Ausschüttungen. Aktionäre erhalten künftig 50 Prozent des freien Cashflows, was sich aktuell in einer auf 42 US-Cent erhöhten Quartalsdividende niederschlägt.

Der Streit um die wertvollsten Anlagen

Das eigentliche Zentrum der Aufmerksamkeit liegt in der Wüste Nevadas. Barrick plant für Ende 2026 einen Spin-off seiner nordamerikanischen Anlagen, zu denen auch das Joint Venture Nevada Gold Mines (NGM) gehört. Genau hier blockiert nun der Partner Newmont, der 38,5 Prozent an NGM hält.

Anfang Februar reichte Newmont eine formelle Inverzugsetzung ein. Der Vorwurf lautet, Barrick habe systematisch Personal und finanzielle Mittel aus dem Gemeinschaftsprojekt abgezogen, um das eigene, zu 100 Prozent kontrollierte Fourmile-Projekt voranzutreiben. Barrick weist die Vorwürfe zurück, ist aber durch die Vertraulichkeitsklauseln des Joint Ventures in seiner öffentlichen Verteidigung eingeschränkt.

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Sinkende Produktion trifft auf hohe Kosten

Abseits der juristischen Auseinandersetzung kämpft das Unternehmen mit operativen Hürden. Die Goldproduktion sank im vierten Quartal im Jahresvergleich um 19 Prozent auf 871.000 Unzen. Gleichzeitig stiegen die allumfassenden Förderkosten (AISC) um neun Prozent auf 1.581 US-Dollar.

Für das laufende Jahr 2026 plant das Management mit folgenden Eckdaten:
* Goldproduktion: 2,90 bis 3,25 Millionen Unzen
* Förderkosten (AISC): 1.760 bis 1.950 US-Dollar pro Unze
* Explorationsbudget Fourmile: 150 bis 160 Millionen US-Dollar

Diese operativen Herausforderungen und der offene Konflikt mit Newmont fordern am Aktienmarkt ihren Tribut. Zwar verzeichnet das Papier auf Halbjahressicht dank des historisch hohen Goldpreises ein Plus von über 60 Prozent. Zuletzt gab der Kurs jedoch von seinen Höchstständen auf 42,34 US-Dollar nach.

Die weitere Entwicklung im Jahr 2026 hängt maßgeblich an der Lösung des Nevada-Streits. Führt die Inverzugsetzung durch Newmont zu tiefgreifenden Prüfungen oder gar einem Schiedsverfahren, wird sich der Zeitplan für den geplanten Börsengang der Nordamerika-Sparte unweigerlich verzögern.

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