Barrick Mining schüttet am heutigen Montag eine historische Rekorddividende aus. Die Kassen des Goldgiganten sind dank hoher Edelmetallpreise prall gefüllt und bescheren Anlegern einen warmen Geldregen. Gleichzeitig droht das wichtigste strategische Projekt des Jahres zu scheitern, denn ein eskalierender Streit mit dem Partner Newmont blockiert die geplante Abspaltung des Nordamerika-Geschäfts.

Prall gefüllte Kassen

Aktionäre erhalten heute eine Quartalsdividende von 0,42 US-Dollar pro Anteilsschein. Das entspricht einer massiven Anhebung gegenüber der vorherigen Ausschüttung von 0,18 US-Dollar. Diese neue Dividendenpolitik basiert auf einem extrem starken Schlussquartal 2025. Mit einem Gewinn von 1,04 US-Dollar je Aktie übertraf Barrick die Analystenschätzungen von 0,85 US-Dollar deutlich. Auch der Umsatz kletterte im Jahresvergleich um fast 45 Prozent auf knapp sechs Milliarden US-Dollar.

Treiber dieser finanziellen Stärke war die beispiellose Goldpreisrally. Ausgelöst durch globale Handelskonflikte, neue Zölle und massive Zukäufe der Notenbanken, spülte der hohe Goldpreis Rekord-Cashflows in die Kassen des Minenbetreibers.

Blockade beim Nordamerika-Spin-off

Mitten in diese finanzielle Stärke platzt ein handfester Konflikt. Barrick plant, seine erstklassigen nordamerikanischen Gold-Assets in einer neuen Gesellschaft zu bündeln und an die Börse zu bringen. Durch diesen Spin-off will das Management eine höhere Bewertung am Markt erzielen, wie sie reine Nordamerika-Minenbetreiber oft genießen.

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Allerdings stellt sich der Joint-Venture-Partner Newmont quer. Newmont wirft Barrick in einer offiziellen SEC-Meldung vor, Ressourcen aus dem gemeinsamen Projekt Nevada Gold Mines vertragswidrig in das eigene Fourmile-Projekt umgeleitet zu haben. Da die geplante neue Gesellschaft auch gemeinsame Assets umfassen soll, pocht Newmont auf ein Vetorecht für den Börsengang. Barrick weist die Vorwürfe zurück. Gemäß den Verträgen hat das Unternehmen nun 30 Tage Zeit, um den Konflikt beizulegen oder Korrekturmaßnahmen einzuleiten.

Sinkende Produktion und steigende Kosten

Abseits des Streits zeigt ein Blick auf die operativen Daten Risse im Fundament. Die Goldproduktion fiel im vierten Quartal im Jahresvergleich um 19 Prozent auf 871.000 Unzen. Ein wesentlicher Grund dafür war die Aussetzung des Betriebs in der Loulo-Gounkoto-Mine in Mali.

Diese geringere Fördermenge treibt unweigerlich die Stückkosten in die Höhe. Für das laufende Jahr 2026 rechnet das Management mit deutlich gestiegenen All-in Sustaining Costs (AISC) zwischen 1.760 und 1.950 US-Dollar pro Unze. Auch die reinen Bar-Kosten werden voraussichtlich von 1.199 US-Dollar im Vorjahr auf bis zu 1.470 US-Dollar steigen.

Bislang lassen sich Investoren von den operativen Hürden nicht abschrecken. Die Aktie verzeichnete in den vergangenen sechs Monaten ein Plus von über 60 Prozent und lockte Großinvestoren wie Vanguard an, die Positionen in Milliardenhöhe aufbauten. Mit einem erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis von 12,4 wird das Papier weiterhin mit einem Abschlag zum Branchendurchschnitt gehandelt. Kurzfristig rückt nun die vertragliche 30-Tage-Frist in den Fokus. Eine Einigung mit Newmont ist die zwingende Voraussetzung, um den geplanten Nordamerika-Börsengang überhaupt realisieren zu können.

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