Die Pläne von Barrick Gold, sein Nordamerika-Geschäft abzuspalten, könnten an einem entscheidenden Hindernis scheitern: Joint-Venture-Partner Newmont besitzt ein Vorkaufsrecht auf Barricks Anteile an der Nevada Gold Mine – dem Herzstück der geplanten Abspaltung.

Der kanadische Gold- und Kupferproduzent will seine nordamerikanischen Assets über einen Börsengang ausgliedern. Doch laut SEC-Unterlagen, die Reuters einsehen konnte, muss Barrick seinen 61,5-prozentigen Anteil an Nevada Gold Mines (NGM) zunächst Newmont anbieten, bevor ein Verkauf an Dritte erfolgen kann. Newmont hält 38,5 Prozent am Joint Venture.

Wichtige Fakten:

  • Ergebnisse: 5. Februar 2026 (Q4 und Gesamtjahr 2025)
  • Neue CFO: Helen Cai, ab 1. März 2026
  • NGM-Beteiligung: Barrick 61,5%, Newmont 38,5%

Fourmile-Projekt braucht Newmonts Zusage

Die geplante Abspaltung soll neben NGM auch die Pueblo-Viejo-Mine in der Dominikanischen Republik und das noch unerschlossene Fourmile-Projekt in Nevada umfassen. Letzteres hat Barrick als künftiges Vorzeige-Asset positioniert – doch auch hier ist Barrick auf Newmont angewiesen.

Das Joint-Venture-Agreement sieht vor, dass beide Partner Kapital für Fourmile bereitstellen müssen. Newmont hat laut Reuters signalisiert, weitere Informationen von Barrick abzuwarten, bevor eine Finanzierungszusage erfolgt.

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Führungswechsel in unsicherer Phase

Am 19. Januar gab Barrick bekannt, dass Helen Cai ab dem 1. März 2026 als CFO an Bord kommt. Cai, seit November 2021 im Verwaltungsrat, ersetzt Graham Shuttleworth nach Vorlage der Jahresergebnisse.

Das Unternehmen operiert seit dem Abgang von Ex-CEO Mark Bristow 2025 unter einer Übergangsführung. Chairman John Thornton leitet die Bemühungen, das Vertrauen der Investoren wiederherzustellen, während die Suche nach einem dauerhaften CEO läuft.

Die Quartalszahlen am 5. Februar dürften Klarheit bringen: Barrick wird voraussichtlich Details zur geplanten Aufspaltung präsentieren – vorausgesetzt, Newmont spielt mit.

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