Barrick Mining Aktie: Brutaler Absturz
Die Barrick Mining Aktie (NYSE: B; TSX: ABX) brach am Freitag um rund 12 Prozent ein. Der Kursrutsch erfolgte im Zuge eines historischen Einbruchs bei Edelmetallen, ausgelöst durch die Nominierung von Kevin Warsh als nächsten Chef der US-Notenbank. Gold verzeichnete den stärksten Tagesrückgang seit den 1980er Jahren – und die Aktie des Bergbauriesen stürzte kurz vor den anstehenden Quartalszahlen ab.
Wichtigste Fakten im Überblick:
- Barrick Mining fiel am 30. Januar um etwa 12 Prozent
- Gold verlor über 11 Prozent nach Warsh-Nominierung
- UBS erhöhte trotz Crash das Kursziel auf 59 Dollar
- Quartalszahlen für Q4 2025 folgen am 5. Februar
Fed-Nominierung löst Rohstoff-Beben aus
Auslöser der dramatischen Marktbewegung war eine politische Personalie. Präsident Donald Trump nominierte Kevin Warsh für den Vorsitz der Federal Reserve – ein Signal, das die Finanzmärkte als Ankündigung eines starken US-Dollar und strikter Geldpolitik werteten. Warsh gilt als "Falke" in Inflations- und Unabhängigkeitsfragen der Notenbank.
Die Ankündigung führte zu einer abrupten Auflösung des sogenannten "Debasement Trade" – Wetten auf eine Abwertung von Fiatwährungen, die Gold zuvor auf Rekordhochs getrieben hatten. Der Spotpreis stürzte von Niveaus nahe 5.600 Dollar auf unter 5.000 Dollar je Unze, während Silber über 30 Prozent einbrach. Als großer, ungesicherter Goldproduzent folgte Barrick dieser gewaltsamen Korrektur direkt.
Hohes Volumen und stabile Analystensicht
An der New York Stock Exchange schlossen die Barrick-Papiere bei rund 45,79 Dollar. Das Handelsvolumen schnellte auf über 31 Millionen Aktien hoch und übertraf damit deutlich den Tagesdurchschnitt. Institutionelle und private Investoren reagierten auf die makroökonomische Verschiebung.
Trotz der Panikverkäufe im Sektor zeigen sich Analysten bemerkenswert robust. UBS aktualisierte am Tag des Crashs die Einschätzung und hob das Kursziel von 47 auf 59 Dollar an – Rating "Buy". Bereits am 29. Januar hatte JPMorgan die Aktie mit "Overweight" und einem Kursziel von 68 Dollar zur Deckung aufgenommen. Die Bewertungen deuten darauf hin, dass Marktbeobachter den Rücksetzer eher als Makro-Reaktion denn als fundamentales Problem sehen.
Quartalszahlen rücken in den Fokus
Am 5. Februar legt Barrick Mining die Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vor. Der Bericht wird zeigen müssen, ob die operative Performance die aktuellen Bewertungen rechtfertigt. Entscheidend werden Produktionsmengen, die All-In Sustaining Costs sowie der freie Cashflow in einem Quartal sein, in dem Gold im Durchschnitt deutlich höhere Preise erzielte als aktuell.
Trotz des Freitags-Einbruchs notiert die Aktie im Jahresvergleich weiterhin deutlich höher. Die kommenden Zahlen dürften darüber entscheiden, ob Investoren den Crash als Kaufchance oder als Vorbote weiterer Schwäche interpretieren.
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