Aufatmen bei Barrick Gold: Der monatelange Unsicherheitsfaktor in Westafrika ist vom Tisch. Nach zähen Verhandlungen sicherte sich der Minenriese die Zukunft seines wichtigsten Assets in Mali und beendet damit einen Konflikt, der die Aktie belastet hatte. Die Einigung mit der Militärregierung garantiert die Produktion für das kommende Jahrzehnt.

Das Wichtigste in Kürze:
* Durchbruch: Lizenz für die Goldmine Loulo um zehn Jahre verlängert.
* Einigung: Barrick zieht Klage zurück, Mali lässt alle Anklagen fallen.
* Perspektive: Jährliche Produktion von über 420.000 Unzen gesichert.

Die Aktie reagiert auf die Lösung eines Problems, das seit der Änderung des Bergbaugesetzes im Jahr 2023 wie ein Damoklesschwert über dem Unternehmen schwebte. Die malische Regierung genehmigte nun per Dekret die Verlängerung der Abbaugenehmigung. Für Anleger bedeutet dies vor allem eines: Das Risiko einer Enteignung oder eines dauerhaften Produktionsstopps in dieser Schlüsselregion ist gebannt.

Der Preis der Einigung

Der Kompromiss verlangt Zugeständnisse von beiden Seiten. Barrick verpflichtete sich, das laufende Schiedsgerichtsverfahren vor dem Tribunal der Weltbank einzustellen. Im Gegenzug stellt Mali sämtliche strafrechtlichen Verfolgungen gegen den Konzern und seine Mitarbeiter ein. Zudem kommen festgesetzte Angestellte frei und die operative Kontrolle über den Minenkomplex geht wieder uneingeschränkt an die Kanadier über. Diese Wiederherstellung der Rechtssicherheit war für die Bewertung der Aktie essenziell.

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Produktion langfristig gesichert

Wirtschaftlich ist der Loulo-Gounkoto-Komplex für Barrick von zentraler Bedeutung. Mit einem Umsatz von knapp 900 Millionen US-Dollar im Jahr 2024 gehört der Standort zu den wichtigsten Cashflow-Lieferanten des Konzerns. Eine aktuelle Machbarkeitsstudie untermauert die Bedeutung der Lizenzverlängerung: Die Reserven reichen für weitere sechs Jahre Tagebau und 16 Jahre Untertagebau.

Das Unternehmen kalkuliert mit einer stabilen jährlichen Bruttoproduktion von rund 420.920 Unzen Gold aus diesem Standort. Diese Einigung schafft die dringend benötigte Planungssicherheit. Statt juristischer Scharmützel rückt nun wieder die operative Performance in den Fokus, womit eine zentrale Ertragssäule des Portfolios langfristig erhalten bleibt.

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