Barrick Mining hat grünes Licht aus Mali erhalten: Die Regierung verlängerte die Abbaugenehmigung für die hochprofitable Loulo-Mine um zehn Jahre. Während dieser Erfolg für Stabilität sorgt, schwelt parallel der Konflikt mit Joint-Venture-Partner Newmont über den geplanten Börsengang nordamerikanischer Assets weiter.

Mali gibt Loulo für weitere zehn Jahre frei

Die malische Militärregierung genehmigte am 13. Februar ein Dekret, das Barricks Abbaulizenz für die Loulo-Goldmine um weitere zehn Jahre verlängert. Die Erneuerung folgt auf die Beilegung eines Streits zwischen dem Konzern und Mali im November 2025 über Gewinnbeteiligung und Kontrolle des Loulo-Gounkoto-Komplexes.

Im Rahmen des Verlängerungsprozesses führte Barrick eine neue Machbarkeitsstudie durch. Diese identifizierte wirtschaftlich tragfähige Reserven für sechs Jahre Tagebau und 16 Jahre Untertagebau. Die jährliche Bruttoproduktion wird auf rund 421.000 Unzen geschätzt.

Der Loulo-Gounkoto-Komplex im Westen Malis ist das größte Goldbergwerk des Landes und Barricks profitabelste Mine. 2024 erwirtschaftete sie fast 900 Millionen Dollar Umsatz. Die Einigung mit Mali beinhaltete den Rückzug von Barricks Schiedsklage beim Weltbank-Tribunal, während Mali alle Anschuldigungen gegen den kanadischen Konzern fallen ließ und die operative Kontrolle zurückgab.

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Newmont kritisiert Nevada-Performance

Weniger harmonisch gestaltet sich die Beziehung zum US-Partner Newmont. Der Konzern äußert öffentlich Bedenken über die Entwicklung des Nevada Gold Mines Joint Ventures unter Barricks Management. Newmonts Hauptsorge gilt dem Gemeinschaftsunternehmen, das „in den vergangenen sechs Jahren einen Leistungsabfall und einen entsprechenden Wertverlust" erlitten habe. Man ergreife „geeignete Schritte", um diese Probleme mit Barrick anzugehen.

Die 2019 gegründete Nevada-Partnerschaft sieht Barrick mit 61,5 Prozent in der Mehrheit, Newmont hält 38,5 Prozent. Laut RBC-Analyst Josh Wolfson macht Nevada Gold Mines rund 60 Prozent von Barricks gesamtem Marktwert aus. Newmont besitzt ein Vorkaufsrecht, sollte Barrick seinen Anteil verkaufen wollen. Jede Transaktion müsse die „Schutzbestimmungen" der Joint-Venture-Verträge respektieren, einschließlich „Übertragungsbeschränkungen", betont Newmont.

Börsengang für Ende 2026 geplant

Trotz der Spannungen hält Barrick an seinem IPO-Zeitplan fest. Der Teilbörsengang der nordamerikanischen Assets soll bis Ende 2026 abgeschlossen sein. Das Angebot würde Barricks Beteiligung an Nevada Gold Mines, die Pueblo-Viejo-Mine in der Dominikanischen Republik und das Fourmile-Projekt in Nevada umfassen.

Barrick plant, einen Anteil von 10 bis 15 Prozent der neuen Einheit zu verkaufen und die Mehrheitsbeteiligung zu behalten. Ob Newmonts Vorbehalte den Zeitplan gefährden, bleibt abzuwarten – die vertraglichen Hürden sind jedenfalls hoch.

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