Aegon Aktie: US-Rating steht
Kurz vor der Veröffentlichung der Jahresbilanz erhält Aegon ein wichtiges Stabilitätssignal. Die Ratingagentur AM Best hat die Bonität der US-Tochtergesellschaften bestätigt – ein entscheidender Faktor für die geplante Neuausrichtung des Versicherungskonzerns. Kann dieser Vertrauensbeweis die Skepsis der Anleger vor den kommenden Zahlen lindern?
Die wichtigsten Eckpunkte zur aktuellen Lage:
* Rating-Update: AM Best bestätigt Kreditwürdigkeit der US-Sparten.
* Kapitalrückführung: Aktienrückkaufprogramm über 227 Mio. Euro läuft seit Januar.
* Terminfokus: Veröffentlichung der Jahresergebnisse am Donnerstag (19.02.).
Rückenwind für den Konzernumbau
Die Bestätigung der Kreditratings durch AM Best am vergangenen Freitag ist für die strategische Planung von hoher Bedeutung. Aegon treibt derzeit die Verlegung seines rechtlichen Sitzes in die USA voran, um künftig unter dem Namen Transamerica aufzutreten.
Da das US-Geschäft zum neuen Kernstück des Unternehmens wird, gilt eine solide Bonität als Grundvoraussetzung für das Vertrauen der dortigen Institutionellen. Die Ratingagentur signalisiert mit ihrem Urteil, dass die fundamentale Basis der US-Töchter trotz des Transformationsprozesses stabil bleibt.
Charttechnik und Kapitalrückführung
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Trotz der positiven Nachricht von der Ratingfront bleibt die Lage an der Börse angespannt. Am Freitag beendete die Aktie den Handel bei 6,41 Euro und notiert damit weiterhin unter der psychologisch wichtigen 200-Tage-Linie. Dieser technische Widerstand erwies sich zuletzt als zu stark für einen nachhaltigen Ausbruch nach oben.
Um den Kurs zu stützen, setzt das Management auf direkte Kapitalrückführungen. Das am 12. Januar gestartete Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 227 Millionen Euro wird fortgesetzt. Diese Maßnahme soll die Verwässerung begrenzen und die Aktionäre trotz der aktuellen Kursschwäche binden.
Entscheidung am Donnerstag
Der entscheidende Impuls für den weiteren Trend wird für den kommenden Donnerstag erwartet. Mit der Vorlage der Zahlen zum vierten Quartal und zum Gesamtjahr 2025 muss Aegon belegen, dass die operative Performance der US-Sparte die strategischen Ambitionen rechtfertigt.
Anleger achten dabei besonders auf die Entwicklung des freien Cashflows. Dieser ist maßgeblich dafür, ob der Konzern seine versprochene Strategie der Kapitalrückflüsse auch im laufenden Jahr in diesem Umfang beibehalten kann. Die am 19. Februar präsentierten Daten werden zeigen, ob die fundamentale Stabilität der US-Töchter bereits in steigende Gewinne gemündet ist.
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