Amazon-Aktie: Kleine Panik!
Amazon stand in der betrachteten Woche unter deutlichem Druck. Der Kurs gab erneut um 5,5 % nach und rutschte in der Vierwochenbetrachtung um gut 17 % ab. Am Ende bewegte sich die Notierung nur noch um rund 167 Euro. Der Rückgang fiel nicht zufällig aus, sondern knüpfte an eine Neubewertung an, die nach Aussagen des Managements durch eine außergewöhnlich hohe Investitionsplanung ausgelöst wurde. Der Markt ordnete die Perspektive für Erträge und Cashflow neu, weil Amazon die Ausgaben für Infrastruktur stark ausweitete.
Die Börse hat Angst vor den großen Investitionen!
Im Zentrum der Diskussion stand die Ankündigung, im laufenden Jahr rund 200 Milliarden US Dollar zu investieren. Diese Summe lag etwa 60 % über dem Wert des Vorjahres und übertraf die vorherigen Erwartungen vieler Analysten um mehr als 30 %. Investoren hatten damit gerechnet, dass Amazon weiter kräftig in KI und Cloud steckte, doch die Größenordnung überstieg die bisherigen Modelle. Viele Marktteilnehmer bewerteten nicht die Technologie an sich negativ, sondern den zeitlichen Abstand zwischen Auszahlung und möglicher Rendite.
Amazon lenkte einen großen Teil der Mittel in die Cloud Sparte AWS. Dort finanzierte der Konzern zusätzliche Rechenzentren, neue Kapazitäten für Datenverarbeitung und eine stärkere Ausstattung mit spezialisierten Chips. Amazon wollte damit die Nachfrage nach generativer KI bedienen und gleichzeitig eine eigene technische Basis schaffen, die hohe Auslastung und neue Dienste ermöglichte. Der Konzern verband diese Infrastrukturplanung mit einem inhaltlichen Schritt, der eine neue Erlösquelle schaffen sollte.
Berichte sprachen von einem Marktplatz im AWS Umfeld, über den Medienhäuser ihre Inhalte an KI Unternehmen lizenzieren konnten. Amazon wollte damit einen geordneten Rahmen schaffen, in dem Datenanbieter und Modellentwickler Verträge schließen konnten. Der Konzern zielte auf rechtssichere Nutzung und klar geregelte Vergütung. Dieser Ansatz brachte Amazon in Konkurrenz zu Microsoft, das ebenfalls an Lösungen für Content Lizenzierung arbeitete. Amazon nutzte seine Position im Cloudgeschäft, um diese Plattform nahe an die Infrastruktur zu koppeln, auf der KI-Training und Betrieb tatsächlich liefen.
Operativ zeigte AWS zugleich eine starke Entwicklung. Im vierten Quartal stieg der Umsatz dort um 24 % auf 35,6 Milliarden US Dollar. Diese Rate stellte den höchsten Zuwachs seit mehr als drei Jahren dar. Die Zahlen bestätigten, dass AWS Wachstum lieferte, während Amazon gleichzeitig das Tempo bei Investitionen erhöhte. Genau diese Kombination sorgte für Spannung: starke operative Kennzahlen auf der einen Seite, deutlich höherer Kapitalbedarf auf der anderen.
Analysten reagierten mit Anpassungen in ihren Modellen und reduzierten teils Kursziele. Damit wird es jetzt extrem spannend für die und von der Amazon!
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