Fiserv legt am kommenden Dienstag, 10. Februar, die Zahlen für das vierte Quartal 2025 vor – und die Erwartungen wurden zuletzt merklich zurückgeschraubt. Analysten rechnen mit einem Gewinn je Aktie von 1,90 Dollar bei Erlösen von rund 4,95 Milliarden Dollar. In den vergangenen Wochen wurde die Konsensschätzung beim EPS um etwa 3,3 Prozent nach unten korrigiert. Ein Zeichen vorsichtiger Einschätzungen zur kurzfristigen Profitabilität des Finanzdienstleisters.

Gleichzeitig zeigt der hauseigene Fiserv Small Business Index für Januar ein abkühlendes Geschäftsumfeld: Die Umsätze im Kleinunternehmenssektor gingen zurück, der Kundenverkehr sank – belastet durch hartes Winterwetter und den üblichen Rückgang nach den Feiertagen. Für Fiserv, dessen Geschäft stark vom Transaktionsvolumen im Handel abhängt, ein relevanter Indikator.

Strategische Initiativen laufen weiter

Trotz der Gegenwinde treibt das Unternehmen sein Wachstum voran. Ende Januar gab Fiserv eine Partnerschaft mit Affirm bekannt, um flexible Zahlungsoptionen in Debitkarten zu integrieren. Zudem wurde die Zusammenarbeit mit ServiceNow ausgebaut: KI-gestützte Technologien sollen Effizienz und Innovationstempo in den Finanzoperationen steigern.

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Institutionelle Investoren zeigen unterdessen gemischte Signale. Während Envestnet Asset Management seine Beteiligung um rund 12,2 Prozent reduzierte, stockten andere Häuser wie Premier Path Wealth Partners ihre Positionen zuletzt auf – ein Hinweis auf unterschiedliche Bewertungen der Wachstumsaussichten.

Ausblick im Fokus

Die Aktie handelt derzeit nahe ihren 52-Wochen-Tiefs und steht unter Sektorendruck. Anleger dürften bei der Vorlage am 10. Februar nicht nur auf die nackten Zahlen schauen, sondern vor allem auf die Einschätzung des Managements: Wie stark belastet das schwächere Kleinunternehmensumfeld das Geschäft? Und welchen Beitrag leisten die neuen Partnerschaften zum Ausblick auf 2026? Die Antworten dürften die Richtung der kommenden Wochen bestimmen.

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