Während die Tech-Branche unter massiven Kursverlusten ächzt, schwimmt Apple gegen den Strom. Als einziger Titel der „Magnificent Seven" steht die Aktie diese Woche im Plus – und das mit deutlichem Abstand. Seit Dienstag haben Software- und Halbleiterunternehmen zusammen über 1,2 Billionen Dollar an Börsenwert verloren. Apple hingegen legt zu.

Rekordzahlen als Fundament

Die Grundlage für diese relative Stärke schuf Apple mit seinen Quartalszahlen vom 29. Januar. Das erste Geschäftsquartal 2026 brachte Bestmarken bei Umsatz und Gewinn: 143,8 Milliarden Dollar Erlöse bedeuten ein Plus von 16 Prozent zum Vorjahr, der Gewinn je Aktie kletterte um 19 Prozent auf 2,84 Dollar.

Das iPhone erwies sich erneut als Wachstumsmotor. Mit 85,3 Milliarden Dollar Umsatz – ein Sprung um 23 Prozent – übertraf das Smartphone alle Erwartungen. Auch die Dienstesparte markierte mit 30 Milliarden Dollar einen Rekord, der operative Cashflow erreichte 53,9 Milliarden Dollar.

Besonders stark lief das Geschäft in China: Der Umsatz schoss um 38 Prozent nach oben, getrieben von Rekordverkäufen beim iPhone. In allen geografischen Regionen – Amerika, Europa, Japan und Asien-Pazifik – stellte Apple neue Bestmarken auf.

Die KI-Zurückhaltung zahlt sich aus

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Was Apple lange als Schwäche ausgelegt wurde, entwickelt sich nun zum Vorteil: die vergleichsweise zögerliche KI-Strategie. Während Meta bis zu 135 Milliarden Dollar und Alphabet sogar bis zu 185 Milliarden Dollar an Investitionen für 2026 ankündigen, plant Apple Kapitalausgaben von rund 13 Milliarden Dollar.

Diese Disziplin honoriert der Markt. Am Mittwoch übertraf Apple den Nasdaq um vier Prozentpunkte – die größte relative Tagesstärke seit über einem Jahr. Bis Donnerstagmorgen hatte die Aktie in der laufenden Woche etwa sechs Prozent zugelegt, während der Nasdaq drei Prozent verlor.

Zurück auf Platz zwei

Mit einer Marktkapitalisierung von rund 4,04 Billionen Dollar überholte Apple in dieser Woche Alphabet (3,84 Billionen Dollar) und ist wieder das zweitwertvollste Unternehmen der Welt. Die Bruttomarge verbesserte sich sequenziell um 100 Basispunkte auf 48,2 Prozent.

Für das laufende Quartal rechnet das Management mit einem Umsatzwachstum zwischen 13 und 16 Prozent. Die Bruttomarge soll zwischen 48 und 49 Prozent liegen. Mögliche Engpässe bei fortschrittlichen Fertigungsverfahren könnten allerdings kurzfristig belasten. Am 30. April folgen die nächsten Quartalszahlen – dann zeigt sich, ob Apple seine Sonderrolle behaupten kann.

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